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22.11.2017 | 10:32

Mittelalterliches Burgspektakel

Am 28.01.2012 um 19:30 Uhr war es wieder soweit.

Die diesjährige Jahresfeier des SKV Oberstenfeld unter dem Motto „Tour de Ländle“ wurde eröffnet.

Die Abteilung AIKIDO leistete auch Ihren Beitrag und war dieses Jahr zahlenmäßig stärker vertreten als die vergangenen Jahre.

Die edlen Ritter der Burg LICHTENBERG saßen im Vordergrund der Burg und das Burgfräulein war damit beschäftigt sich bei einer nahe gelegenen Bäuerin neu einzukleiden.

Allerdings wurde diese Ruhe jäh gestört!

Aus der fernen Umgebung zeichneten sich fremde Gestalten am Horizont ab. Wer waren diese Leute – und vor allem: Waren diese Menschen friedlich gesinnt?

Diese Frage war nach nähere Betrachtung leicht zu beantworten – die Gesandten hatten Schwerter dabei und waren eindeutig in der Überzahl.

Nach dem Wappen zu schließen waren es angriffslustige Burschen der Burg BEILSTEIN.

In den Reihen der Lichtenberger wurde es so langsam unruhig.

Die Damen zogen sich weiter in den Hintergrund als die feindlich gesinnten Kämpfer mit lauten Geschrei sich ankündigten.

Als erster trat ein Beilsteiner Kämpfer auf die Burg zu, dessen Kampfspuren des letzten Kampfes noch deutlich sichtbar zu Tage traten. Er forderte unter wildem Gehabe einen Ritter der Lichtenberger Burg heraus.

Nach einigen Schlägen von beiden Seiten, welche nicht wirklich ihr Ziel fanden, schaffte es der herausgeforderte Ritter den Angreifer auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen.

Als nächstes versuchte der Beilsteiner Knappe sein Glück, indem er seiner Kumpanin das Schwert entwand und damit versuchte die beiden Damen zu verängstigen.

Glücklicherweise lag das Schwert des ersten Gefallenen noch in der Nähe auf dem Boden, mit dem die Bäuerin und das Burgfräulein versuchten den Halunken auf Abstand zu halten, bis der edle Held die beiden erlöste.

Bei dem Getummel bemerkte niemand, dass sich ein Betrunkener ebenfalls eines Schwertes bemächtigte und sein Glück versuchte. Allerdings konnte er sich selbst kaum auf den Beinen halten und so war es für den Lichtenberger Angegriffenen keine große Kunst diesen zu besiegen.

Nun konnte es die einzigste Frau bei den Herausforderern nicht mehr halten und musste ihr Gefolge zum Sieg führen. Ohne lange zu fackeln forderte sie den Helden der Lichtenberger heraus und besiegte diesen ohne mit der Wimper zu zucken.

Nach dieser Vorstellung packte der erste Gefallene der Beilsteiner wieder seinen Mut und forderte den gerade Gefallenen nochmals heraus. Nach einem dramatischem Hin und Her mit abwechselnden Schwerthieben schaffte es der Lichtenberger zum zweiten Mal den Angreifer zu entwaffnen. Dadurch setzte ein Gerangel am Boden ein, bei welchem der Beilsteiner es schaffte den Lichtenberger über seinen Kopf hinweg zu katapultieren. Hierbei floss zum ersten Mal währendes gesamten Kampfes Blut.

Da der Beilsteiner Halunke immer noch wegen des ersten Kampfes zornig war, trat er mehrfach auf den am Boden liegenden gebrochenen Helden ein. Das Burgfräulein eilte im zu Hilfe und versuchte den Helden fortzubewegen. Als der Beilsteiner dies sah, griff er das nächstbeste Schwert und erstach das Fräulein.

Zu guter letzt versuchte die einzig Unverwundete der Beilsteiner doch noch ein positives Ende aus dieser Schlacht zu ziehen und griff den bereits gezeichneten Helden der Lichtenberger wiederum an.

Nachdem sich die beiden einige Male im Kreis gedreht hatten, holte die Mylady zum endgültigen Schlag aus, allerdings konterte der Held diesen Schlag gekonnt und warf die junge Kriegerin zu Boden.

Ihr Gefolge konnte es kaum glauben:  

Die Lichtenberger hatten tapfer ihre Burg verteidigt und die Beilsteiner mussten gebrochen von dannen ziehen. Dem kleinen Harlekin der Burg Langhans war dies schnuppe, er schlug wie wild seine Purzelbäume und freute sich über die begeisterten Rufe der Lichtenberger Ritter.