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23.11.2017 | 19:23

Entwicklung des Aikido

Die Ursprünge des Aikido liegen teilweise im Stock- und Schwertkampf der Kamakuktaperiode (1185-1333) sowie in der Zeit zwischen 874-916, als Prinz Sadazumi, der sechste Sohn des Kaisers Seiwa, das Daito-Ryu entwickelte. Diese geheime Lehre wurde an Minamoto Yoshimitsu im Jahre 1120 weitergegeben. Yoshimitsu war bekannter unter dem Namen Yoshitsune und stammte aus der bekannten Minamoto Familie. Sein Sohn Yoshikyo erbte das Daito-Ryu von seinem Vater und entwickelte es weiter. Als er in die Provinz Kai zog, änderte er seinen Namen in ,,Takeda": Seit dieser Zeit war der Name Takeda unsterblich mit dem Daito-Ryu verbunden. Bis heute konnte die Familie Takeda ihr Familienerbe von Generation zu Generation weitergeben und seit ca. 1898 auch an aussenstehende Personen vermitteln. Diese Techniken waren unter anderen die Vorläufer des heutigen Aikido.
Die eigentlichen Wurzeln aller Kampfkünste sind im alten China zu finden. Aufgrund alter Steinfiguren und Zeichnungen konnte man feststellen, dass bereits 5000 Jahre vor unserer Zeitrechnung solche Kampfsysteme in China existierten. Ebenso wurden sämtliche Religionen aus dem alten China und Indien übernommen und - für Japaner typisch - vervollkommnten sie das Vorgegebene zur absoluten Perfektion.
Am 14.12.1883 wurde Moritaka Ueshiba (später änderte er seinen Namen in Morihei) als Sohn von Yoroku und Yuki Ueshiba in Tanabe, in der Nähe von Osaka geboren. Nach seiner Schulausbildung arbeitete er in Tokio und lernte er nach Feierabend in seiner Freizeit Tenjin Shinyo Ryu Jujutsu bei Tokusaburo Tozawa (1848-1912). Der Schwerpunkt dieser Schule lag bei den Atemi's (Schläge). Bei Masakatsu Nakai lernte Ueshiba den Gotoha Yagyu Ryu Stil. In dieser Schule wurde der Umgang mit dem Schwert gelehrt. Bei Masanosuke Tsuboi trainierte er Yagyu Ryu, wo ebenfalls der Umgang mit dem Schwert gelehrt wurde. In der Kito Schule lernte Ueshiba Wurftechniken, auch Jigoro Kano lernte in dieser Schule. In der Sojjitsu Speerschule lernte Ueshiba den Umgang mit Speer und Lanze. In der Shinkage Schule lernte er den Umgang mit dem Schwert und der Lanze. Ebenso lernte er in der Takenuchi Schule, der Iso Jujutsu Schule und in der Kashima Shinto Schule.
Während des Russisch-Japanischen Krieges (1904-1905) kam Ueshiba füt 18 Monate an die Front in der Mandschurei, dort wurde er zum Sergeanten befördert. Er tat sich im Kampf so hervor, dass man ihn ,,Heitai no Kami Sama" (Gott der Soldaten) nannte.
Selbst während seiner Armeezeit vernachlässigte er keineswegs sein Studium der Kampfkünste. Mit Ausnahme des Fronteinsatzes trainierte er in jeder freien Minute. Während seiner Armeezeit wog er trotz seiner geringen Grösse von 1,54 m stolze 85 kg und strotzte vor Kraft. Wenn es um schwete Gymnastik, laufen, tragen, kämpfen, oder vor allem um Ju Ken Jutsu (Bayonettkampf) ging, konnte ihn niemand besiegen. 1906 wurde er mit allen Ehren aus der Armee entlassen und kehrte wieder in seinen Heimatort Tanabe zurück.
In Tanabe errichtete er ein Dojo für den Judo-Meister Kiyoichi Takagi, unter dem er auch Judo trainierte. Im Juli 1908 erhielt er von Meister Nakai sein Diplom im Gotoha Yagyu-Ryu,ebenso erhielt er das Diplom der Kito-Schule. Im Jahre 1903 war er aufgrund einer räeselhaften Krankheit ein halbes Jahr bettlägerig. Die Ärzte nahmen an, dass es eine Abwehrreaktion seines geschundenen Körpers gegen das überaus harte Training war.

Sokaku Takeda

Der Daitoryumeister Sokaku Takeda ca. 1940 im Alter von 80Jahren.1915 gab es für das Leben von Morihei Ueshiba und für das heutige Aikido ein entscheidendes Treffen. Er traf in einem Hotel in Engaru den grossen Meister der Anfangs genannten Daito Ryu Schule, Sokaku Takeda (geb. 1860, t 1943). Dieser hatte sich neben dem Daito Ryu auch noch im Onoha-Ittoryu-Schwertkampf und im Hozain-Speerkampf geübt. Morihei Ueshiba war sehr beeindruckt von dem nun 55 jährigen S. Takeda und dieser entdeckte in Ueshiba einen Menschen mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten und einer beeindruckenden Selbstkontrolle. In den fünf Jahren, die Ueshiba bei S. Takeda lernte, trainierte er ungefähr 200 Tage unter Takeda, die restliche Zeit musste Ueshiba allein trainieren.So lernte Ueshiba die 108 Basis-Techniken des Daito Ryu. Hierzu gehören Shiho Nage, Irimi Nage, Ikkyo, Gokyo und andere.Unterwegs zu seinem erkrankten Vater kam ihm zu Ohren, dass sich in der Nähe von Ayabe ein Prediger mit enormen geistigen Fähigkeiten aufhielt. M. Ueshiba beschloss einen Umweg zu machen.

Er spürte die Notwendigkeit einer solchen Zusammenkunft, da er das Gefühl hatte, dass sich seine geistige Kraft bei der kleinsten psychologischen Belastung als schwächlich und zerbrechlich erweisen würde, auch wenn er sehr viel Kraft und eine ausgezeichnete Technik besaß. So traf er im Dezember 1919 Kitasaburo Ueda (geb. 1871, t 1948), später änderte er seinen Namen in Onisaburo Deguchi). Er war der Schwiegersohn der Gründerin des Omoto-Kyo, Nao Deguchi (geb. 1837, t 1918). Nach deren Tod übernahm er die Führung des Omoto-Kyo, der neuen Religion. Ueshiba war sehr beeindruckt von der Lehre und den geistigen Fähigkeiten Deguchis. Im gleichen Jahr zog Morihei Ueshiba mit seiner Familie zu OnisaburoDeguchi in die Berge von Ayabe und ließ sich bei ihm nieder, er baute sich ein Haus in der Nähe des Hauptschreins, um unter Onisaburo Deguchi zu lernen.

Morihei Ueshiba 1921 in Ayabe

Im Juni 1921 wurde Ueshiba's einzig überlebender Sohn Kishomaru geboren. Kishomaru leitet heute als ,,Doshu die Weltzentrale das Aikikai Honbu in Tokio. In Ayabe gründete Ueshiba sein erstes Dojo und nannte es ,,Ueshiba Juku". Dort trainierte er Geist und Körper, außerdem war er eine Art Leibwächter von Deguchi da dieser sehr viele Widersacher hatte. Durch seine kriegsfeindliche Haltung und durch Kritik am Kaiser wurde er auch von der Regierung verfolgt und die Heiligtümer seiner Gemeinde wurden zerstört. Vom 28. April bis zum 15. September 1922 hatte er S. Takeda zu Gast, der ihn nochmals unterrichtete und ihm dabei das begehrte Diplom des Daito-Ryu überreichte. In diesem Jahr erhielt er auch das Diplom der berühmten Shinkage Schule.

Er wurde nun sehr rasch im ganzen Land bekannt, als er verschiedene Wettkämpfe gegen berühmte Budokämpfer gewonnen hatte. Wegen den Veränderungen die Ueshiba am System von Takeda vorgenommen hatte, verbot dieser ihm die Benutzung des Namens ,,Daito-Ryu". So nannte Ueshiba sein BUDO AIKI-Bujutsu. Am 13. Februar 1924 verließ Deguchi mit einigen seiner Schüler Japan im geheimen in Richtung Mongolei. Unter diesen Schülern war auch Ueshiba. Sie hatten die Absicht, dort wo sich die japanische und chinesische Armee gegenüberstanden, ein Reich des Friedens zu errichten und als Vermittler tätig zu sein. Obwohl der Aufbau einer neuen Welt illusionär erschien, hatte Deguchi den Aufbruch sorgfältig geplant Doch nach anfänglichen Erfolgen wurden sie von der chinesischen Armee gefangengenommen und in einem Gefängnis in Paiyintails in Ketten gelegt.
In diesem Augenblick zwischen Leben und Tod änderte Ueshiba in keiner Weise sein Verhalten. Er war gefestigt wie in seinem täglichen Leben. Auf dem Exekutionsfeld wurden sie im letzten Moment wurden sie von der japanischen Armee befreit. In dieser Zeit wurde Ueshiba von einem Mann mit einer Pistole bedroht, der ca. zwei Meter von Ueshiba entfernt stand. Doch genau im richtigen Augenblick konnte Ueshiba zur Seite ausweichen, warf den Mann nieder und entwaffnete ihn. Als man ihn später fragte wie er solch eine Leistung vollbringen konnte, antwortete er: ,,Es vergeht eine sehr lange Zeit zwischen dem Moment, da ein Mensch sich entscheidet abzudrücken und dem Moment, in dem er es wirklich tut": Von diesem Ereignis an (der Begründer war 43 Jahre alt) besaß er die Fähigkeit, den Augenblick eines Angriffes vorauszusehen.

Dieser sechste Sinn, den selbst von den großen Meistern nur die wenigsten erreichen, geht so gut wie immer einher mit einer tiefen inneren Erfahrung die nur schwer zu beschreiben ist. In diesem Jahr gründete Deguchi als überzeugter Pazifist die Gesellschaft für weltweite Liebe und Brüderlichkeit und schuf auch einen Weltbund der Religionen. Er wurde später von der japanischen Regierung gefangengenommen und blieb bis zu seinem Lebensende im Jahre 1948 in Gewahrsam.

In Ayabe zurück widmete sich Ueshiba wieder dem Studium des BUDO, wofür die Berge von Ayabe gute Möglichkeiten boten. Morihei Ueshiba suchte sich einen geeigneten Platz und hing mehrere schwammartige Bälle im Kreis unter die Bäume. Dann stieß er abwechselnd mit einem drei Meter langen Speer nach den Schwämmen. Er übte Bewegungen mit dem Stab aus der Kuki Shin Ryu Schule, aus der er viele Stabbewegungen übernommen, und etwas umgewandelt hatte. Das Dojo in Ayabe war ursprünglich nur für die Anhänger des Omoto-Kyo gedacht, doch durch seine Bekanntheit kamen immer mehr Schüler und wollten unter Ueshiba trainieren. Auch Kenji Tomiki (geb. 1900, t 1981) kam zu dieser Zeit zu O-Sensei. Kenji Tomiki war Judoka und gründete später ein Aikido-System, welches Aikido auch als Wettkampf lehrt. 1926 unterrichtete O-Sensei in der Polizeischule. 1927 ging O-Sensei, einer Einladung von General Takeshita folgend, nach Tokio, um Adlige und hochrangige Militärs zu unterrichten. Im Oktober 1930 bekam O-Sensei Besuch von dem Judo-Begründer Jigoro Kano, der von Ueshiba sehr beeindruckt war. Als er sah, wie der Begründer sich bewegte sagte er, dies sei sein ideales BUDO. Ab diesem Zeitpunkt sandte er auch einige seiner besten Schüler zu Ueshiba, um bei ihm zu lernen.

Ueshiba im Kobukan-Dojo

Unter diesen Schülern waren unter anderen Minoru Mochizuki (geb. 1907), Rinjiro Shirata (geb. 1912), Aritoshi Murashige und Hajime Iwata. Ueshiba errichtete im April 1931 ein grosses Dojo und gab ihmen Namen Kobukan (an derselben Stelle steht heute das Aikikai Honbu Dojo). Vom 20. März bis zum 7. April 1931 hielt Takeda nochmals einen Lehrgang im Daito Ryu ab.932 wurde ein japanischer BUDO Verband aller Kampfkünste gegründet und Ueshiba wurde zum Präsident dieser Organisation ernannt. Ungefähr ab dieser Zeit nannte M. Ueshiba sein System AIKI-BUDO. Ebenfalls zu dieser Zeit begann auch Gozo Shioda (geb. 1915) mit Aikido.

1935 wurde übrigens zum erstenmal ein Film über Ueshiba und seine Kampfkunst gedreht. 1339 begab sich Ueshiba in die Mandschurei um AIKI-BUDO zu unterrichten. Zur selben Zeit begann Koichi Tohei (geb. 1920) mit Aikido. Bei Ausbruch des Krieges prophezeite Ueshiba, dass dieser Krieg verheerende Folgen für Japan haben würde. Er übertrug die Leitung des Kobukan seinem Sohn Kishomaru Ueshiba und trat von seinen öffentlichen Ämtern zurück. Dann ging er nach Iwama um dort ein neues Dojo zu errichten. In Iwama wurde im Februar 1942 erstmals der Begriff Aikido benutzt. Iwama kann demzufolge als Geburtsort des modernen Aikido bezeichnet werden. Dort befindet sich auch heute noch das Heiligtum des Aikido, das Aikido Jin-Ja (ein kleiner Tempel). Während des Krieges trainierte O-Sensei mit wenigen Schülern, unter ihnen auch Tadashi Abe (geb. 1927, t 1984) der gemeinsam mit M. Mochizuki Aikido nach Frankreich brachte. In dieser Zeit veränderte sich Ueshibas Technik vollends zu den fließenden Techniken, wie sie heute noch geübt werden. 1946 kamen Morihiro Saito (geb. 1928) und Hirokazu Kobayashi (geb. 1929), 1947 Sadateru Arikawa (geb. 1930) zu O-Sensei um Aikido zu lernen, obwohl zu dieser Zeit das trainieren der Kampfkünste von den Amerikanern verboten worden war. Als die japanischen Kampfkünste 1948 wieder ausgeübt werden durften, suchten ihn einige seiner Schüler wieder auf, die vor dem Krieg bei ihm trainiert hatten. Sie wollten die Veränderungen in den Techniken Ueshibas jedoch nicht annehmen, nannten ihr BUDO aber ebenfalls Aikido (Tomiki, Shioda, Mochizuki u. a.). Am 9. Februar 1948 wurde der Aikikai gegründet. O-Sensei übertrug die Leitung dieser neuen Organisation seinem Sohn Kishomaru Ueshiba. Er widmete sich weiterhin seinem Training in Iwama, reiste aber sehr viel in Japan umher, um Aikido noch bekannter zu machen. Zur Unterstützung waren immer einige seiner Schüler bei ihm, die auch für ihn sorgten.

Ueshiba mit H. Kobayashi

In den 50er Jahren sandte O-Sensei einige seiner Schüler in die ganze Welt, um allen Menschen Aikido zugänglich zu machen  ca. 1915 in Osaka (siehe Kapitel Die Entwicklung des Aikido ausserhalb Japans). Ab1954 war O-Sensei sehr oft in Osaka bei Kobayashi Sensei und Seiseki Abe (geb. 1912). Zehn Tage im Monat gab er Training in Osaka, die restliche Zeit reiste er umher, um Lehrgänge zu geben. O-Sensei war in dieser Zeit auch oft bei Michio Hikitsuchi (geb. 1923) in Shingu. 1958 wurde für das amerikanische Fernsehen ein Film über O-Sensei gedreht. 1960 erhielt Yosaburo Uno (10. Dan Kyudo) und O-Sensei die ,,Shijuhosho"-Auszeichnung vom damaligen Kaiser Hirohito.

Nur drei Persönlichkeiten aus den Kampfkünsten hatten diese hohe Auszeichnung bis zu diesem Zeitpunkt erhalten. 1961 ging O-Sensei zum erstenmal ins Ausland, um Aikido zu verbreiten. Am 28. Februar flog er nach Hawaii, um dort Lehrgänge zu leiten und ein Dojo zu eröffnen. Zu seiner Unterstützung nahm er Sensei Tohei und Sensei Tamura mit. Die Demonstrationen wurden von einem Filmteam aus Hawaii aufgezeichnet. Am 11.4.1961 kehrte das Trio nach Japan zurück. 1963 begann O-Senei unter dem großartigen Kalligraphielehrer Seiseki Abe zeichnen zu lernen, auch war er öfters in Iwama und gelegentlich im Honbu Dojo in Tokio. Zu dieser Zeit war O-Sensei noch sehr aktiv, gab trotz seines hohen Alters täglich Training, hielt Lehrgänge ab und demonstrierte Aikido.

Morihei Ueshiba im Alter von 70 Jahren

Etwa 1964 wandelte O-Sensei sein Aikido nochmals, und verkürzte seine Techniken erheblich, da er sich aufgrund seines hohen Alters nicht mehr so gut bewegen konnte. Doch die meisten seiner Schüler nahmen die Veränderungen nicht wahr, oder wollten sie nicht annehmen. Er bemerkte einmal zu Kobayashi-Sensei: "Ich zeige die Technik Irimi-Nage und alle sehen die Technik. Sie sagen sich: "Das ist Irimi Nage", schauen sofort wieder weg, sehen die Veränderungen nicht und üben dann die Technik immer noch wie eh und je". Dies verdeutlicht auch der teilweise erhebliche technische Unterschied zwischen H. Kobayashi und den Aikikai-Meistern. In diesem Jahr erhielt O-Sensei nochmals eine hohe Auszeichnung von Kaiser Hirohito persönlich. Am 12. Januar 1968 wurde das neue Honbu Dojo, ein dreistöckiges Gebäude, mit einer Eröffnungsfeier eingeweiht. Das Honbu-Dojo befand sich an derselben Stelle, wo 37 Jahre zuvor von O-Sensei das Kobukan errichtet worden war.

O-Sensei im Honbu-Dojo in Tokio

Am 8. März 1969 kehrte er von Iwama nach Tokio zurück. Am Abend des 25. April 1969 bekam O-Sensei sehr hohes Fieber und am nächsten Morgen gegen 5.00 Uhr starb O-Sensei Morihei Ueshiba im Alter von 86 Jahren. Seine Asche wurde im Koen Tempel in der Nähe von Tanabe beigesetzt, seine Haare wurden aufgeteilt und an drei Plätzen verwahrt: Im Ibaraki Dojo Iwama, im Juku Dojo in Shingu und in Ayabe. Am 1. Mai 1969 wurde im Honbu-Dojo eine Trauerfeier ab- gehalten. Für seine am japanischen Volk geleisteten Dienste wurde O-Sensei posthum am selben Tag von Kaiser Hirohito mit einer hohen Auszeichnung geehrt. Ueshiba war bis zu seinem Tode am 26. April 1969 ein wahrer Meister des BUDO.

In unseren Herzen und bei der Ausübung des Aikido ist O-Sensei gegenwärtig, lebt in uns weiter und ist somit unsterblich.


O-Sensei auf dem Totenbett 1969

Seine letzte Vorführung führte O-Sensei am 15. Januar 1969 im hohen Alter von 86 Jahren durch.