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19.11.2017 | 7:45

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Freizeitsport - Tour de Odenwald

16.10.2008 19:31 Alter: 9 Jahre
Kategorie: Freizeitsport

 

Am Freitag um 8.30 startete das Fahrerfeld von neun Mann und drei Frau bei vollmond-untypischem Regenwetter am Bürgerhaus. Aber schon bald konnten wir unsere Regenkluft abstreifen. Die Strecke führte uns am ersten Tag von Oberstenfeld nach Balsbach im Odenwald.

Zur Mittagsrast fielen wir im Adler in Haßmersheim am Neckar ein und kurz später sorgten wir im Eiscafe in Mosbach dafür, dass unsere Kalorienbilanz nicht allzu negativ ausfallen wird. Zwischenzeitlich konnte ein erster Ausreißversuch von G.B. vom Peloton erfolgreich abgewehrt werden. Die spontane Streckenerweiterung auf 90 km von ursprünglich geplanten 80 km wurde, abgesehen von leichtem "bruddeln", gut verkraftet. Herrlich zu fahren war der Odenwald-Madonnen-Weg, der entlang einer alten Bahnstrecke ab Mosbach sanft den Odenwald hinauf führt. Nach den letzten extrem hügeligen Kilometern war die Ankunft am Gasthaus Engel dann auch himmlisch schön. Dort kehrten wir zur Stärkung und zum Apres-Rad auch in der Gaststätte ein.

Nach einer geruhsamen Nacht ging es nach gemeinsamem Frühstück weiter zur zweiten Etappe von Balsbach nach Mühlbach. An diesen Morgen musste das Serviceteam zum ersten Mal sein Können bei einem platten Reifen und einem Speichenbruch unter Beweis stellen. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass dieses Team aus neun „fachkundigen“ Männern bestand. Durch den Odenwald, entlang am Neckar und der Elsenz führte uns dieser flache Streckenverlauf zur Zwangseinkehr in Neckarsteinach mit Mantelwechsel. Ein Kaffee in Sinsheim dopte uns für die restlichen 20 km nach Mühlbach zur Ankunft im Gasthaus Seeblick. Ein paar Absacker später betteten wir uns für die Schlussetappe.

Am dritten Tag gab es Frühstück um 8.30 Uhr und die Abfahrt erfolgte um 10 Uhr nach einem platten Schlauch später. Bei herrlich sonnigem Wetter kletterten wir hoch zur ersten großen Bergwertung auf den Stromberg bei Sternenfels. Auf dem Rennweg bremste uns erneut ein platter Reifen aus und zwang uns zu einer kleinen Rast. Bergab rollte das Fahrerfeld zur Einkehr über Tripsdrill nach Bönnigheim. Gut gestärkt folgten wir unseren beiden Navigatoren zurück nach Oberstenfeld und landeten direkt zum Abschluss am Sonntagabend im Orakel.

Für die Statistiker: Das Peloton bewegte sich mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 16 km/h durch die Gesamtstrecke von 260 km mit drei Etappentagen, es gab vier platte Reifen, einen zerrissenen Mantel und einen Speichenbruch.

Eine tolle Rundtour mit sportlicher Note und viel Freizeitspaß. Danke an Heidrun und Klaus für die tolle Organisation.