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Spiele & Ergebnisse

Spielberichte Männer 2

MZ-Presse: "SKV und SG scheitern in der ersten Runde"

05.09.2016 22:32 Alter: 1 Jahre
Kategorie: Hauptverein, Männer 1, Männer 2

Von: Lars Laucke - Marbacher Zeitung

Bottwartal - Das erste Spiel gewonnen, das entscheidende zweite dann aber verloren – quasi im Gleichschritt sind die beiden Handball-Württembergligisten SKV Oberstenfeld und SG Schozach-Bottwartal in der ersten Runde des HVW-Pokals ausgeschieden.

Der SKV Oberstenfeld II,
der sich über den Bezirkspokal für den Verbandswettbewerb qualifiziert hatte, schied erwartungsgemäß ohne Sieg aus. In der Gronauer Mehrzweckhalle unterlag der Bezirksligist zunächst mit 17:22 (9:11) dem Württembergligisten SF Schwaikheim, hielt die Partie aber bis zehn Minuten vor Schluss recht ausgeglichen. Gegen den ebenfalls zwei Ligen höher spielenden VfL Waiblingen lag die SKV-Zweite dann schnell deutlich hinten und unterlag am Ende mit 11:19 (5:12).

Die erste Mannschaft des SKV Oberstenfeld

war in Oßweil mit größeren Ambitionen ins Rennen gegangen. Zum Auftakt gab es gegen den SV Ludwigsburg-Oßweil einen 17:15 (7:6)-Erfolg. „Ich hatte die gesamte Partie über das Gefühl, dass wir besser waren. Aber irgendwie haben wir das nicht auf die Anzeigetafel gebracht“, kommentierte SKV-Trainer Michael Walter den knappen Spielverlauf, wobei sein Team kein einziges Mal in Rückstand war. Ganz anders das Bild in der entscheidenden Partie gegen die Neckarsulmer Sport-Union. Hier lag der SKV von Beginn an hinten, zum Teil mit acht Toren. „Da hat sich das Fehlen von Sebastian Sauerland, Philipp Goller und Denis Heim bemerkbar gemacht. Außerdem hatten sich Kai Leistner und Tobias Selcho verletzt und konnten nicht mehr spielen. Und nicht zuletzt hat Neckarsulm auch sehr gut gespielt“, urteilte Walter über das 20:26 (7:13). „Eigentlich war nach einer Viertelstunde schon klar, dass wir ausscheiden würden. Das ist dann letztlich auch okay“, hielt sich die Trauer des SKV-Coaches in Grenzen.

Auch die SG Schozach-Bottwartal
begann beim Landesligisten SV Heilbronn am Leinbach mit einem Sieg gegen den Gastgeber. Allerdings war Trainer Tobias Klisch mit der Leistung beim 21:18 (10:10) nicht zufrieden. „Wir hatten keine Einstellung zum Spiel. Heilbronn war geil drauf, uns zu ärgern. Und das haben sie geschafft. Erst zum Ende hin hat sich dann unsere Qualität im Tor und auch auf dem Feld ausgezahlt“, monierte er. Sechseinhalb Minuten vor dem Ende der Partie lag die SG noch mit 16:18 in Rückstand, bevor ein Endspurt dann doch den Sieg sicherte. Das entscheidende Spiel ums Weiterkommen gegen Ligakonkurrent TSV Schmiden war dann schon eher nach Klischs Geschmack, trotz der 15:17 (7:8)-Niederlage. „Vor allem die erste Halbzeit war sehr gut, auch wenn wir zwei oder drei Chancen zu viel liegen gelassen haben“, fand Klisch, der in dieser Partie einigen jungen Spielern mehr Einsatzzeiten gab. „So hat Lukas Volz etwa 30 Minuten gespielt und dabei vor allem in der Abwehr einen guten Job gemacht als Entlastung für Philipp Kroll.“ Der Rückraum-Shooter sei nach seinem Urlaub noch nicht so weit, wie er es bis zum Ligastart am kommenden Wochenende sein soll. Ein Sonderlob von Klisch bekam Torhüter Dominik Salles, der sonst vor allem in der zweiten Mannschaft eingesetzt werden soll: „Er hat die komplette erste Hälfte gegen Schmiden gespielt und seine Sache sehr gut gemacht.“ Nach einem 11:16-Rückstand kam die SG in der zweiten Hälfte dann noch einmal auf 15:16 heran und hatte sogar Chancen zum Ausgleich. „Da waren vor allem die jungen Spieler auf dem Feld, die dann etwas Pech hatten und auch die eine oder andere falsche Entscheidung getroffen haben. Aber das müssen sie lernen, und das geht nur unter Wettkampfbedingungen“, hatte der SG-Coach Verständnis. „Klar ist aber, dass wir diese Woche noch viel Arbeit vor uns haben.“