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MZ-Presse:"SKV Oberstenfeld verpasst nur knapp die Sensation"

22.02.2011 08:55 Alter: 7 Jahre
Kategorie: Hauptverein, Männer 1

Von: Tanja Fies - Marbacher Zeitung

Nach 45 starken Spielminuten beim TSB Schwäbisch Gmünd unterliegt der Württembergligist mit 30:32.

Bis Mitte der zweiten Hälfte sah es für den Tabellenvorletzten der Württembergliga, den SKV Oberstenfeld, noch so aus, als ob es möglich wäre, den Tabellenfünften TSB Schwäbisch Gmünd nicht nur ärgern, sondern tatsächlich zu schlagen. Dank einer in den letzten Spielminuten konsequenteren Spielweise wurde der TSB aber seiner Favoritenrolle gerecht und schlug den SKV mit 32:30.

In der ersten Halbzeit machten Marc Ihlefeldt auf Linksaußen und Oleg Deiko über die Mitte zunächst einen schnellen 0:2-Rückstand wett. Dann stand die SKV-Defensive kompakt und machte den Gastgebern ein Durchkommen schwer. Immer wieder blieben die Rückraumwürfe des TSB im Abwehrblock der Grün-Weißen hängen, was dem SKV einfache Tempogegenstoßtore ermöglichte.

Dreh- und Angelpunkt des SKV-Positionsangriffs war Routinier Oleg Deiko, der statt auf Rechtsaußen auf der Spielmacherposition das Geschehen lenkte. Den mit zehn Feldtoren erfolgreichsten Torschützen des SKV bekamen die Gmünder über weite Strecken kaum in den Griff. "Oleg hat auf der Mitte ein super Spiel gemacht und ist immer wieder zu leichten Toren gekommen", erklärte Kreisläufer Michael Trefz, "sein gutes Spiel hat sich auf die ganze Truppe übertragen. Unsere Chancenauswertung in der ersten Hälfte war gut. Fast jeder Wurf war ein Treffer."

Durch schnelles Spiel verwandelte der SKV ein 13:13-Unentschieden wenige Minuten vor der Halbzeitpause in einen 15:13-Vorsprung und ging mit breiter Brust in die Kabine. "Wir haben uns vorgenommen, auch in der zweiten Hälfte konzentriert zu agieren und nicht auf die erstbeste Lücke zu gehen. Ziel war es, unser Spielsystem beizubehalten und lange, überlegte Angriffe zu spielen, um die Gmünder weiter aus dem Konzept zu bringen", versicherte Michael Trefz.

Doch dieser Plan des SKV ging nur bis zur 42. Minute auf. Bis dahin gelang es den Gästen, mitzuhalten und sich ein ums andere Mal einen Zwei-Tore-Vorsprung zu erarbeiten. Dann erst reagierten die Schwäbisch Gmünder und nahmen Oleg Deiko in Manndeckung, was für vorübergehende Verunsicherung aufseiten des SKV sorgte. Zudem mussten die Oberstenfelder eine Zeitstrafe in Kauf nehmen und fanden in Unterzahl nur schwer zurück ins Spiel. "Unsere Wurfausbeute hat plötzlich nicht mehr gestimmt, und wir haben es mit der Brechstange versucht. Statt weiterhin als Mannschaft zu spielen, haben wir zu viele 1:1-Aktionen gesucht", so Michael Trefz.

Die Fehler des SKV nutzte der Tabellenfünfte aus. Beim Spielstand von 30:29 wenige Minuten vor der Schlusssirene war es dann Rückraumschütze Christoph Knak, der das Pech hatte, aus vollem Lauf aus dem Rückraum nur die Latte zu treffen. Den Fehlwurf nutzten die Gastgeber konsequent als Vorlage für einen Tempogegenstoß und setzten sich mit zwei Toren ab. "Wir sind zufrieden mit Kampfgeist und Motivation. Wir haben ein gutes Spiel gemacht", war sich Michel Trefz sicher. "Aber auch Glück muss man sich durch Trainingsfleiß erarbeiten, und heute hat uns das letzte Quäntchen gefehlt."

 

SKV Oberstenfeld: Tigges, Fasano - Schmid (3), Trefz (2), Ihlefeldt (6/1), Trampusch (5), Deiko (10), Maier (3), Graul, Raub, Deseife (2), Koch, Knak.