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MZ-Presse: "Für den SKV ist in der zweiten Runde Schluss"

31.10.2013 02:02 Alter: 4 Jahre
Kategorie: Hauptverein, Männer 1

Von: Tanja Schaf - Marbacher Zeitung

Oberstenfeld - Während am Dienstagabend beim Verbandspokalspiel in der Beilsteiner Langhanshalle der sprichwörtliche Bär steppte, ging es in der Gronauer Mehrzweckhalle bei der Zweitrundenbegegnung zwischen dem SKV Oberstenfeld und dem Oberligisten TSV Neuhausen/Filder eher beschaulich zu. Gefühlt die Hälfte der wenigen Zuschauer waren dabei SKV-Spieler, die sich normalerweise auf dem Feld tummeln. Darunter Manuel Koch mit Hand in Gips, der Langzeitverletzte Max Trampusch, ein lädierter Oleg Deiko, Jens Kruschhausen und Valentin Deseife mit Schulter- und Bänderverletzungen und nicht zu vergessen die drei aufgrund der Festspielbestimmungen ausgebremsten Spieler Julian Tudisco, Philipp Goller und Ruven Lehmann. Sie alle wurden Zeuge, wie der Württembergligist den Gästen vom TSV Neuhausen/Filder zwar wenig überraschend mit 24:35 unterlag, sich aber 45 Minuten lang in Minimalbesetzung sehr gut verkaufte und den Oberligisten in der ersten Hälfte ärgerte.

Dabei schien es keineswegs so, dass die Gäste mit angezogener Handbremse spielten. „Ich glaube, dass der TSV mit der ersten Halbzeit nicht ganz so zufrieden war“, so lautete die Einschätzung von SKV-Coach Ralf Selcho. Und das lag sicherlich nicht nur daran, dass die Neuhausener in den ersten 30 Minuten jede Menge Pech hatten, und das Aluminium fast zum Glühen brachten, sondern auch daran, dass der SKV seine Sache wirklich gut machte: Torhüter Moritz Kori hatte einen klasse Tag erwischt und hielt etliche freie Würfe. Und auch der Rest des zusammengewürfelten Teams, das durch die ehemaligen Akteure Alexander Schmid und Marc Ihlefeldt verstärkt wurde, hielt nach Kräften dagegen. Bis zum 4:4 in der siebten Minute hatte der TSV dreimal ein Tor vorgelegt und der SKV zog nach. Dann sorgte ein Doppelschlag von Spielmacher Edgar Gneiding in der elften Minute für die 6:4-Führung. Zwar glich der TSV zum 7:7 (15.) und 8:8 (19.) wieder aus, aber Fabian Nandelsteadt und Alexander Schmid brachten den SKV bis zehn Minuten vor dem Pausenpfiff erneut in Front (10:8). Erst in der 28. Minute gelang den Gästen der 11:10-Anschlusstreffer, und scheinbar nur weil dem SKV langsam aber sicher die Puste ausging. konnte der TSV bis zur Pause eine 12:13-Führung herausspielen. Erwartungsgemäß zog der TSV das Tempo nach Wiederanpfiff deutlich an. Bis zum 15:16 in der 36. Minute hielten die Grün-Weißen dagegen, dann setzte sich der Gegner innerhalb von neun Minuten über ein 15:19 mit acht Toren ab (15:23). Drei Treffer in Folge von Edgar Gneiding und zwei von Patrick Kavklioglu sorgten zwar dafür, dass der SKV nochmal einmal auf 20:25 herankam, am Ende hatte der Oberligist aber mit 24:35 die Nase vorn.

„Mit dem Ergebnis bin ich nicht ganz zufrieden. Das war gemessen am Spielverlauf einfach etwas zu hoch“, erklärte Ralf Selcho und fügte an: „Aber wir haben 45 Minuten lang gekämpft und uns gut aus der Affäre gezogen. Das Ergebnis ist schlichtweg der Tatsache geschuldet, dass wir nicht nur mit angeschlagenen Spielern angetreten sind, sondern auch keinerlei Alternativen hatten, und die Jungs am Ende platt waren. Auch wenn dann der Wille zehnmal da ist, ab einem gewissen Punkt geht dann nichts mehr.“ Vielleicht trägt das anstehende spielfreie Wochenende ja dazu bei, dass sich das Lazarett beim SKV langsam aber sicher lichtet – das zumindest hofft Ralf Selcho. Denn dann steht das wichtige Heimspiel gegen die SF Schwaikheim an.

SKV Oberstenfeld:

Kori, Uhl – Gneiding (10/6), Nandelstaedt (6), Ihlefeldt (2), Kavaklioglu (3), Selcho, Koch (2), Schmid (1), Otto, Bütner.

Zuschauer: 100