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MZ-Presse: "Beim letzten Heimspiel schwingt Wehmut mit"

25.04.2014 12:56 Alter: 4 Jahre
Kategorie: Hauptverein, Männer 1

Von: Julia Spors - Marbacher Zeitung

Die Württembergliga-Handballer des SKV Oberstenfeld empfangen Freitag Abend zu Hause (20.30 Uhr) den Tabellensiebten TV Weilstetten. Für Trainer Ralf Selcho ist es das letzte Spiel vor heimischem Publikum.

Wenn jemand Abschied nimmt, dann schwingt meist eines mit: Wehmut. Das ist auch bei Ralf Selcho, dem Trainer des Handball-Württembergligisten SKV Oberstenfeld, nicht anders. Am  Freitagabend (20.30 Uhr) bestreitet er zusammen mit seinem Team das letzte Heimspiel der Saison – gegen den TSV Weilstetten. Leicht fällt Selcho der Abschied dabei nicht. „Wir haben eine gute und erfolgreiche Saison gespielt. Da ist natürlich etwas Abschiedsschmerz dabei“, sagt der Trainer, der trotz des sicheren Klassenerhalts in den letzten beiden Saisonspielen noch ein Ziel vor Augen hat: Er möchte sich punkte- und tabellenplatzmäßig noch einmal verbessern.

„Gegen Rietheim-Weilheim und Fellbach haben wir es verpasst, uns eine bessere Platzierung zu erkämpfen“, meint der Coach des Tabellenzwölften, weiß aber auch: „Das war der Tatsache geschuldet, dass wir drei bis vier Verletzte zu kompensieren hatten.“ Morgen Abend sieht die personelle Lage nun wieder besser aus. Nur die beiden Langzeitverletzten Jens Kruschhausen und Max Trampusch werden fehlen, ansonsten hat Ralf Selcho alle Mann an Bord. Selbst Edgar Gneiding, der nach seinem Bänderriss erst in dieser Woche wieder ins Training eingestiegen ist, könnte zum Einsatz kommen. „Bei ihm werden wir kurzfristig sehen, ob es geht“, sagt Ralf Selcho, der sich gerne mit einem Sieg vom heimischen Publikum verabschieden würde und deshalb fordert: „Wir müssen ans Limit gehen.“ Denn auch wenn der TV Weilstetten als Tabellensiebter den Klassenerhalt ebenfalls sicher hat und ganz entspannt in das Duell gehen könnte, weiß er: „Weilstetten ist ein sehr unangenehmer Gegner.“ Vor allem die offensive 3:2:1-Deckung mache es einem schwer. „Sie lässt wenig Raum. Wenn man sich da zu wenig bewegt, hat man keine Chance“, ist Ralf Selcho bewusst. Außerdem fordert er, genauestens auf den Kreis aufzupassen. Über diesen spielt der TV nämlich gut und gerne.

Insgesamt hat der Aufsteiger in den Augen von Ralf Selcho eine „überragende Runde gespielt“. Zuletzt gewann das Team in Mundelsheim deutlich mit 35:20 und unterstrich damit seine gute Form. „Bei ihnen ist der Druck aber ebenfalls weg – wie bei uns“, meint der SKV-Trainer und hofft dadurch, im letzten Heimspiel einen leichten Vorteil zu haben. Für ihn ist es übrigens kein Abschied für immer, wie er betont. „Ich möchte jetzt einfach mal wieder etwas Abstand vom Handball bekommen, den Kopf ein paar Monate lang ganz frei kriegen.“ Wie es dann weitergeht, wird Selcho sehen. Neben dem Coach wird morgen Abend Jens Kruschhausen verabschiedet. Er hängt seine Handballschuhe an den sprichwörtlichen Nagel. Da Moritz Kori kürzer treten möchte, wird er künftig wohl auch nicht mehr in der Ersten spielen.