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HABO auf Platz eins des Bezirksjugendehrenpreises

03.02.2015 23:01 Alter: 3 Jahre
Kategorie: Handball, Jugend

Von: HABO

Bereits seit dem Spieljahr 1989/90 wird im Handballbezirk Enz-Murr der Jugendehrenpreis vergeben.

Bei der vor wenigen Tagen im Rahmen der Sitzung des Erweiterten Bezirksausschusses der Jugend abgehaltenen Preisvergabe hatte die im Jahr 2014 gegründete Handballregion Bottwartal, kurz die HABO ganz besonders viel Grund zum Jubeln. Die HABO siegte erstmals beim traditionellen Ehrenpreis in der Kategorie „Hervorragende Jugendarbeit“ und setzte sich mit nur einem Punkt Vorsprung knapp vor den Sieger der vergangenen sechs Jahre, die SG BBM Bietigheim und den nächsten Dauerabonnenten, den drittplatzierten SV Salamander Kornwestheim.

Einen Preis gab es auch für die Vereine, die sich gegenüber dem vergangenen Jahr am deutlichsten steigern konnten. Mit der erstmaligen Teilnahme durfte die HABO auch den Preis als „Aufsteiger des Jahres“ entgegennehmen und wurde auch bei der „Guten Jugendarbeit“ mit Ball und Urkunde bedacht.

 

Kein Wunder, dass sich der erste Vorsitzende der HABO, Alexander Schmid, auch Tage nach der Preisvergabe über die Top-Platzierung der HABO freut.

 

Herr Schmid, wie groß war die Überraschung über den ersten Platz?

Dass wir mit der neugegründeten Jugendspielgemeinschaft deutlich weiter vorne landen würden als bisher mit den Jugendabteilungen der Stammvereine, war rein anhand der Anzahl an Mannschaften, die wir für die Spielrunde 2014/15 gemeldet haben, zu erwarten.

 

Hat die HABO damit gerechnet, auch die Top-Vereine wie die SG BBM oder den SV Salamander Kornwestheim gleich im ersten Jahr nach der Gründung der HABO auf Platz zwei und drei verweisen zu können?

Nein, damit haben wir nicht gerechnet. Den Dauerbrenner SG BBM Bietigheim und die seit Jahrzehnten mit guter Jugendarbeit aufwartenden Kornwestheimer Handballer gleich im ersten Jahr von der Spitze zu verdrängen, kam doch überraschend. Zumal diese beiden Vereine auch mehr Mannschaften in die Verbandsebene gebracht haben. Ich denke, es liegt vor allem auch daran, dass bei der HABO nahezu alle Mannschaften in der höchstmöglichen Klasse des Bezirks spielen und wir in Summe dann doch die meisten Teams gemeldet haben.

Wie viele Jugendteams sind denn momentan für die HABO im Einsatz?
Aktuell haben wir 27 Jugendmannschaften im Einsatz, zwei davon auf spielen auf HVW-Ebene. Die weibliche A-Jugend hat sich sogar für die Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) qualifiziert. Mit der männlichen B-Jugend in der Württembergliga haben wir seit langer Zeit auch mal wieder eine männliche Jugendmannschaft aus dem Bottwartal auf Verbandsebene. Aber auch alle HABO-Teams die im Bezirk spielen, sind durchaus sehr erfolgreich. In fast allen Jahrgangsstufen spielen die Mannschaften um die Bezirksmeisterschaft mit und auch die jüngeren Jahrgänge einer Jugend halten in ihren jeweiligen Spielklassen sehr gut mit. Diesen Weg wollen wir weiter gehen, Spieler des jüngeren Jahrgangs behutsam in der für sie bestgewählten Spielklasse weiterentwickeln, um dann im zweiten Jugendjahr angreifen zu können.

 

Das heißt, die HABO will den ersten Platz auch in der kommenden Saison erfolgreich verteidigen?

Auch für die nächste Saison wird es diese Anzahl an Mannschaften geben, sodass die Chance sicherlich gegeben ist. Zunächst gilt es aber, sich weiterhin unter den ersten drei Vereinen im Bezirk zu etablieren und mit den Großen der SG BBM Bietigheim und SV Kornwestheim mitzuhalten. Alles Weitere wird man dann sehen. Die HABO soll auf Dauer eine gute Adresse bleiben.