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So. 15.12.2017 - 20.30 Uhr
SKV - SV Fellbach
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MZ-Presse: "Nur für den Gegner geht es noch um alles"

26.04.2015 01:57 Alter: 3 Jahre
Kategorie: Hauptverein, Männer 1

Von: Lars Laucke - Marbacher Zeitung

Oberstenfeld - Schon seit Wochen hatte Paul Herbinger gewarnt: „Wir wollen ein Abstiegs-Finale am letzten Spieltag gegen Ditzingen vermeiden.“ Diesen Wunsch hat seine Mannschaft dem Trainer des SKV Oberstenfeld zum Glück vergangenen Sonntag erfüllt. Durch den Punktgewinn beim TSV Weinsberg ist der Klassenerhalt in der Handball-Württembergliga auch rechnerisch in trockenen Tüchern. Die Oberstenfelder können also ganz entspannt in das letzte Saisonspiel am morgigen Sonntag um 17 Uhr gegen die TSF Ditzingen gehen.

Die Gäste hingegen könnten mit einem Sieg noch den letzten Strohhalm ergreifen, um vom Relegationsplatz 13 wegzukommen. Dann müsste allerdings der TV Flein sein Spiel gegen die SG BBM Bietigheim II verlieren. Umgekehrt droht den Ditzingern aber noch Gefahr von hinten. Denn nur einen Punkt hinter den TSF lauert der SV Fellbach und könnte die Ditzinger also noch in den direkten Abstieg schicken. Voraussetzung wäre aber, dass der SKV gewinnt. „Daher wären Flein und Fellbach sicher froh, wenn wir uns nochmal richtig reinhängen“, weiß SKV-Spieler Alexander Schmid. Ob es diesbezüglich Motivationshilfe in Form von in Aussicht gestellter Flüssigkeit gibt, dazu will Schmid aber keine Angaben machen.

Einige Flaschen Bier sind aber bereits am Dienstag nach dem Training geöffnet worden. Zum einen, weil man ja den Klassenerhalt feiern durfte. „Außerdem standen ja noch ein paar Ausstände an“, sagt Schmid. Neben Paul Herbinger, der den SKV nach einer Saison wieder verlässt, sowie Florian Koch (geht als Spielertrainer zur HG Steinheim-Kleinbottwar) und Oleg Deiko (wird Spielertrainer der zweiten Mannschaft) wird am Sonntag auch Alexander Schmid selbst verabschiedet. „Ich hatte schon vor der Saison angekündigt, dass ich aufhören werde. Dreimal Training pro Woche sind beruflich bedingt einfach nicht mehr machbar“, erklärt er, fügt aber hinzu: „Ich werde sicherlich noch ab und zu einen Ball in die Hand nehmen. Tendenziell in der dritten Mannschaft, denn die trainieren nur einmal pro Woche am Freitag, das schaffe ich ganz gut.“

Das Training in der vergangenen Woche war am Dienstag „in erster Linie Spaßtraining“, räumt Schmid ein. „Am Donnerstag haben wir uns dann aber schon ernsthaft vorbereitet. Denn wir wollen die Partie ja auch nicht abschenken. Auf eine Niederlage im letzten Saisonspiel – zudem in eigener Halle – hat keiner von uns Lust“, stellt er klar. Personell ist der SKV zumindest fast vollzählig. Lediglich Patrick Kavaklioglu hat sich in Weinsberg einen Bänderriss in der Schulter zugezogen. „Da ist zu befürchten, dass das eine längere Geschichte wird“, sagt Alexander Schmid.


Quelle: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.marbacher-zeitung.de