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MZ-Presse: "Wir haben einfach schlecht gespielt"

20.10.2015 17:15 Alter: 2 Jahre
Kategorie: Hauptverein, Männer 1

Von: Saskia Karpfenstein - Marbacher Zeitung

Nach dem positiven Eindruck, den die Württembergliga-Handballer des SKV Oberstenfeld zuletzt hinterließen, folgte durch die 27:29-Niederlage gegen den VfL Waiblingen eine herbe Enttäuschung. „Da war heute sicherlich mehr drin, aber wir haben einfach schlecht gespielt“, resümiert SKV-Coach Michael Walter, der vor allem die Defensivarbeit seines Teams bemängelte.

In der ersten Halbzeit gestaltete sich ein Spiel auf Augenhöhe, und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Vor allem Damir Marjanovic, der in der vergangenen Saison noch für die SG Bottwartal auflief, stellte die SKV-Defensive ein ums andere Mal vor große Probleme und konnte im ersten Durchgang sechs seiner insgesamt sieben Treffer erzielen. „Obwohl wir am Ende nur 29 Tore bekommen haben, haben wir zu keiner Zeit den richtigen Zugriff in der Defensive gefunden“, monierte Walter, dessen Team auch im Angriff zahlreiche Großchancen liegen ließ und deshalb mit einem Drei-Tore-Rückstand (12:15) in die Halbzeitpause ging.

Walter musste in der Kabinenansprache jedoch die richtigen Worte gefunden haben, denn der SKV präsentierte sich nun druckvoller, und auch der eingewechselte Torhüter Daniel Heidecker zeigte sich als starker Rückhalt für sein Team. Im Angriff war es vor allem Nick Teske, der die Gast­geber durch zwei schöne Einzelaktionen wieder zum 16:16 (36.) ausgleichen ließ. Dieses Unentschieden konnte bis zum 23:23 (50.) durch Güngör Cakar auch gehalten werden. Doch was Marjanovic in der ersten Halbzeit war, waren Jan Asmuth und Kai-Steffen Liebing im zweiten Durchgang. Den beiden Rückraumakteuren des VfL gelangen gemeinsam zwölf Tore, und vor allem Asmuth drehte in dieser Phase richtig auf und setzte sich ein ums andere Mal erfolgreich im Eins-gegen-eins durch.

„Auch die Abwehrumstellung auf eine offensivere Variante hat nicht funktioniert“, sagte Walter, der sich von dieser taktischen Maßnahme eigentlich weniger Raum für den Waiblinger Rückraum erhoffte. Als die Gäste 90 Sekunden vor dem Ende mit drei Toren in Führung gehen konnten, schien die Partie zuungunsten des SKV entschieden. Doch durch zwei Tore von Tobias Selcho und Ruven Lehmann schnupperte die Walter-Truppe noch mal an einem Punktgewinn, ehe es wieder Marjanovic war, der die hektische Schlussphase mit seinem Treffer in letzter Sekunde beendete.

„Wir haben ähnlich wie gegen Bietigheim einfach schlecht gespielt. Da kam einiges zusammen. Wir machen vorne die entscheidenden Tore nicht und bekommen in der Abwehr keinen Zugriff. Letztendlich muss man aber auch bedenken, dass wir nicht gegen einen Karnevalsverein, sondern gegen Waiblingen gespielt haben. Die individuelle Klasse von Marjanovic, Liebing und Asmuth hat am Ende den Unterschied gemacht“, resümiert Michael Walter, dessen Team nach zuletzt fünf Punkten in drei Spielen erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen musste und in der Tabelle auf den siebten Platz abrutschte.

SKV Oberstenfeld: Uhl, Heidecker - Tudis­co (1), Koch (10/6), Goller, Teske (3), Cakar (5), Heim, Nandelstaedt, Selcho (2), Bütner, Lehrmann (2), Sauerland (4).

VfL Waiblingen:
Doll, Hämmerling - Brugger (7), Liebing (6/3), Asmuth (6), Mayer (2), Müller, Tutsch, Hintennach (1), Babjak, Schwarz, Baumgarten, Marjanovic (7), Baumann.

Schiedsrichter: Cristian Main / Stefan Czommer (beide TSB Schwäbisch Gmünd)

7-Meter: 7/6:7:4

Zeitstrafen: 5:4

5-Minuten-Ticker: 3:3, 4:5, 6:7, 7:8, 9:11 u. 12:15 (HZ). 15:16, 18:18, 20:21, 23:24, 25:26 u. 27:29.