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Bericht über den Ortslauf 2008
Bei ordentlichen Laufbedingungen kamen in allen Laufwettbewerben zusammen ca. 550 Läuferinnen und Läufer wieder gesund ins Ziel. Die veranstaltende Handballabteilung des SKV Oberstenfeld, die mit ca. 100 Helfern und mit der Unterstützung durch DRK und Feuerwehr im Einsatz war hatte, diese Veranstaltung wieder sehr gut organisiert und abgewickelt. Leider beendete der einsetzende Regen gegen Ende der Veranstaltung die geplante Hocketse am Bürgerhaus etwas vorzeitig.

Laufen für Jedermann und für alle Alters- und Leistungsklassen ist die Devise des Veranstalters. Der jüngste Teilnehmer beim Minilauf über 0,7 Km war gerade mal 2 Jahre alt während der älteste Teilnehmer über 10 km, Erich Egger (BSG Wüstenrot) 80 Jahre alt ist.
Zunächst waren die kleinsten dran. Beim -Minilauf gingen ca. 70 Minis auf die 0,7 Km Strecke. Nicht der Wettkampf sondern das gemeinsame Lauferlebnis stand im Vordergrund. Die größte Gruppe kam mit ca. 25 Kindern von der Grundschule aus Höpfigheim.
Danach ging es bei den Schülern und Jugendlichen über 1,5 Km beim AOK-Schülerlauf, schon wettkampfmäßig zu. Über 2 Runden (1,5 Km) gingen 77 Starter auf die Strecke. Sascha Betz von der Max-Eyth-Realschule Backnang war in sehr guten 6:05 Min. Schnellster. Mit Melanie Albrecht vom HC Gymn. Beilstein war die Vorjahressiegerin in 6:11 Min wieder das schnellste Mädchen.
Bei den Läufen der Minis und Schüler/Jugend war leider ein deutlicher Rückgang der Teilnehmerzahlen (ca. 60 Kinder) gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Die Unterstützung der Laufveranstaltung durch Schüler/Jugend-Teams der Schulen des Bottwartales und speziell auch aus Oberstenfeld wäre für das nächste Jahr wünschenswert.
Der 5 Km „Einsteigerlauf“ zieht jedes Jahr auch ambitionierte Läufer an, die sich über 5 Km testen wollen. Unter den 50 Startern war Kirui Simeon aus Heilbronn in 17:39 Min. der Schnellste. Daniela Müller von der LG Filder war in sehr guten 18:52 Min. schnellste Frau. Stark vertreten waren die Handballerinnen u d Handballer des veranstaltenden SKV Oberstenfeld, die diesen Lauf als Trainingslauf im Rahmen des Handballtrainings absolvierten.
261 LäuferInnen absolvierten den Therapie und Reha-Zentrum Bottwartal-Lauf über 10 Km. Die Läufer hatten 2 Runden in den Teilort Gronau zu absolvieren. In sehr guten 32:07 Min. war Michael Pfeiffer, der württ. Meister über 10.000 m von der LG Neckar-Enz der Schnellste. Den 2. Platz belegte der A-Jugendl. Wilfred Sambu (SSV Ulm / Kenia) in 33:34 Min. vor Gerold Zipse (TSG Heilbronn) in 34:36 Min.
Die schnellste Läuferin war die B-Jugendl. Isabel Leibfried von der ULG/Spvgg Heinriet in 41:35 Min. knapp vor Britta Rast (Rast Planen -Bauen –Wohnen) in 41:36 Min. Den 3. Platz belegte Gillian Bathmaker von der LG Neckar-Enz in 43:56 Min.
Beim Halbmarathon der Raiffeisenbank Oberstenfeld gingen in diesem Jahr nur 91 Teilnehmer an den Start. Der Oberstenfelder Michael Sommer, ein Weltklasseathlet und mehrfacher Deutsche Meister über 100 km und Wolfgang Schütz (ULG TV Flein) aus Schmidhausen die Abonnenten auf die Spitzenplätze in den vergangen Jahren, mussten in diesem Jahr zwei Athleten vorbeiziehen lassen. Michael Sommer, der den Lauf bewusst moderat anging, ihn plagt noch eine Verletzung am Oberschenkel, die er sich bei einem Fußballturnier zugezogen hatte, musste am Folgetag für sein Team EK Schwaikheim noch über 10 Km bei der württ. VL-Mannschaftsmeisterschaft an den Start gehen belegte in 1:17:06 Std. den 4. und Wolfgang Schütz den 3.Platz in 1:16:14 Std. Den Sieg holte sich unangefochten der Gastläufer des SSV Ulm aus Kenia Andrew Sitienei in 1:13:20 Std. vor Kay-Uwe Müller aus Ilshofen in 1:16.09 Std.
Bei den Damen war Birgitt Schrode vom LT Murr in 1:35:39 Std. nicht zu schlagen. Den 2.Platz belegte Sigrun Frenzen vom TF Feuerbach in 1:36:34 vor Gudrun Engelhardt vom TC Steinheim in 1:40:52.
Der SKV Oberstenfeld möchte sich auf diesem Weg bei allen bedanken die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Insbesondere bei DRK, Bauhof der Gemeinde, Feuerwehr. Danke auch an alle Helfer, Kuchenspender, Teilnehmer, Zuschauer, Gäste, Anwohner am Bürgerhaus und an der Strecke.




