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7.2.2012 | 16:09

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MZ: "Kenianische Ausnahmesportler siegen"

20.07.2009 17:15 Alter: 3 Jahre
Kategorie: Hauptverein, Ortslauf

Von: Simon David - Marbacher Zeitung

Beim 14. Ortslauf ist die Teilnehmerzahl 2009 etwas geringer als im Vorjahr gewesen - auch die Zuschauerresonanz an der Strecke hätte etwas besser sein können. Immerhin hat das Wetter aber doch noch gehalten.

Knapp 400 Teilnehmer haben sich beim 14. Ortslauf auf die Strecke begeben. Die schnellen Zeiten vom Vorjahr konnten beim Halbmarathon aber nicht überboten werden. Am Ende haben zwei Kenianer das Rennen gemacht. 

Immer wieder richtete Werner Neumann den Blick sorgenvoll gen Himmel, in der Hoffnung, der Wettergott möge den Lauf doch von Regen verschonen. Die Stoßgebete des Veranstalters wurden tatsächlich erhört, alle Wettkämpfe konnten bei trockenen Witterungsverhältnissen stattfinden. Als Oberstenfelds Bürgermeister Reinhard Rosner um 18.15 Uhr den Startschuss zum Halbmarathon gab, machten sich etwa 140 Sportler auf die Strecke, die neue Zehnkilometer-Runde galt es in diesem Jahr zweimal zu absolvieren. Vergeblich versuchte Neumann allerdings Steinheims Ex-Bürgermeister Joachim Scholz unter den Läufern auszumachen. Der hatte sich zwar bereits im März als Erster für den 14. Ortslauf angemeldet, war am Samstag dann aber wohl doch verhindert.

Nach knapp 21 Kilometern konnte sich der Kenianer Andrew Sitienei, der für den SSV Ulm startete, in einer Zeit von 1:13:40 Stunde gegen Marco Lack von der LG Neckar-Enz durchsetzen, der elf Sekunden nach dem Afrikaner ins Ziel kam. "In der zweiten Runde hatte ich Probleme. Ich bin glücklich, dass ich trotzdem gewinnen konnte", meinte der Sieger sichtlich erschöpft. Als Dritter konnte Kay Müller aus Ilshofen in einer respektablen Zeit von 1:14:09 Stunde die Ziellinie überqueren.

Nicht ganz so knapp ging es bei den Frauen zu. Ute Philippi vom LAV Tübingen hatte in einer Zeit von 1:26:05 Stunde auf die Zweite Elke Böllmann vom TSV Neustadt (1:33:31 Stunde) mehr als sieben Minuten Vorsprung. Dabei konnte sie sich sogar erlauben, nicht volles Tempo zu gehen. "Das war mehr Training für mich. Ein bisschen Spaß muss dabei sein", meinte Philippi gut gelaunt noch im Zielbereich. Über den dritten Platz freute sich Simone Roth aus Hechtsheim (1:34:07 Stunde).

Den Zehnkilometerlauf konnte auch ein Kenianer für sich entscheiden. Titus Kosgei, der wie Landsmann Sitienei als Gastläufer für den SSV Ulm starte, lief seinen Konkurrenten auf und davon. In einer Zeit von nur 30:27 Minuten gewann er mit über zwei Minuten Vorsprung vor Michael Pfeiffer von der LG Neckar-Enz (32:52 Minuten) lief. Pfeiffer, der im Vorjahr gewann, freute sich aber über den zweiten Platz. "Es war eine tolle Strecke, die viel Abwechslung geboten hat. Gegen Kosgei hatte ich keine Chance", meinte Pfeiffer.

Lisa Buohler aus Florida war die schnellste Frau über die zweitlängste Distanz. Die Amerikanerin, die derzeit ihre deutschen Schwiegereltern besucht, kam nach 40:25 Minuten ins Ziel. Valinda Kriependorf vom SSV Ulm konnte sich in 41:15 Minuten vor Meike Lemke von der LG Rems-Murr den zweiten Platz sichern - sie kam erst mit 23 Sekunden Rückstand auf die Zweite Kriependorf ins Ziel.

Vor der Sporthalle in Oberstenfeld herrschte bei der traditionellen Hocketse nach einem gelungenen Laufevent dann eine prächtige Stimmung. Über ein paar Zuschauer mehr an der Rennstrecke hätten sich die Sportler freilich auch gefreut - unterwegs fand das Rennen quasi beinahe unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Quelle: www.marbacher-zeitung.de