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6.12.2016 | 22:54

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MZ-Presse: "Spitzenreiter lange geärgert"

09.03.2016 17:59 Alter: 272 Tage
Kategorie: Hauptverein, Männer 1

Von: Julia Spors - Marbacher Zeitung

Eine richtig gute Leistung haben die Württembergliga-Handballer des SKV Oberstenfeld am Sonntagnachmittag beim Tabellenführer TSV Weinsberg gezeigt, am Ende aber dennoch mit 23:31 verloren. So deutlich wie das Ergebnis war die Partie aber nicht. „Wir haben echt gut gespielt“, resümiert SKV-Trainer Michael Walter und fügt an: „Ich bin stolz darauf, wie sich die Jungs präsentiert haben.“ Denn zur Pause lag der Tabellensiebte sogar mit 14:11 vorne. Die Wende kam danach – ab der 40. Minute lief es nicht mehr.

Doch erst noch einmal kurz zur ersten Hälfte. Bis zum 1:1 war der Spielstand ausgeglichen, ehe sich die Gäste aus Oberstenfeld in Front setzen und ihre Führung bis zur Pause immer weiter ausbauen konnten. „Wir haben sehr gut gedeckt, waren im Angriff gut eingestellt und haben geduldig agiert“, lobt Walter. Einzig Maximilian Schulze, den am Ende mit elf Toren besten Weinsberger Werfer, bekamen die Gäste nicht so recht in den Griff. „Bei ihm ist es einfach gelaufen. Fast jeder seiner Bälle ist im Winkel gelandet“, zollt Michael Walter dem gegnerischen Rückraumakteur Respekt.

Der Ausgleich fiel schließlich beim Stand von 15:15 in der 36. Minute. Für den SKV Oberstenfeld war aber noch alles drin – auch, weil sich beide Teams in den folgenden Minuten nichts schenkten. Ausgerechnet beim Stand von 21:22 (48.) aus Sicht der Bottwartäler und dann auch noch in Überzahl wollte bei den bis dahin stark agierenden Gästen nichts mehr funktionieren. Anstatt wieder auszugleichen bekamen sie einen 0:3-Lauf gegen sich. „Wir haben da dreimal aufs Tor geworfen, aber zweimal hat der Weinsberger Keeper den Ball herausgefischt“, berichtet der SKV-Coach. Der dritte Versuch landete neben dem Kasten. „Danach war es auf einmal so, als ob sich ein Schalter umgelegt hätte. Plötzlich haben wir nervös und hektisch agiert“, sagt Walter. Bei Weinsberg lief es im Gegenzug so gut wie das ganze Spiel über nicht. Kurzerhand zog der Spitzenreiter auf 30:21 davon. Damit war die Partie gelaufen. Am Ende hieß es 31:23 aus TSV-Sicht.

„Alle haben am Limit gespielt. Wenn man dann so eine Phase wie Mitte der zweiten Hälfte erlebt, dann ist es für einen jungen Spieler sehr deprimierend und schwer, sich da wieder rauszuziehen“, meint Michael Walter, der seinem Team keinen Vorwurf machen will. „Bis zur 40. Minute haben wir wirklich super gespielt. Damit können wir zufrieden sein“, meint er.

TSV Weinsberg: Fasano, Hirschmann - Schulze (11), Vollert, Nentwich, Rieker, J. König (1), Martin, Landenberger (3), Reichert, S. König, Köder (7), Kroll (7/2), Geiger (2).

SKV Oberstenfeld: Uhl, Kori - Tudisco, Koch (8/2), Goller (1), Teske (2), Cakar (6), Heim, Nandelstaedt, Selcho (1), Bütner, Lehmann (3), Leistner (2).

Schiedsrichter: Stefan Czommer / Cristian Marin (beide TSB Schwäbisch Gmünd)

7-Meter: 3/2:4/2

2-Minuten: 4:2

5-Minuten-Ticker: 2:4, 4:6, 6:9, 10:11 u. 11:14 (HZ). 14:15, 17:18, 19:19, 23:21, 28:21 u. 31:23.