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19.11.2017 | 7:45

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Bergwanderung 2017 der Abteilung Freizeitsport ins Kleinwalsertal

24.09.2017 19:26 Alter: 56 Tage
Kategorie: Freizeitsport, Hauptverein

 

Auch dieses Jahr war das Ziel von 22 Freizeitsportlern Riezlern im Kleinwalsertal. Bei schönem Wetter fuhren wir mit dem Bus nach Oberstorf und danach mit der Gondel hoch zum Nebelhorn und dann weiter zur Nebelhornspitze auf 2.224 m Höhe. Wir stiegen hoch zum Gipfelkreuz und dort entstand zum Beweis unser obligatorisches Gruppenbild(auf dem fast alle zu sehen sind).

Nach unserem kurzen Abstieg zur Zwischenstation folgte langes Anstehen zur Abfahrt ins Tal. Der Tag und die Sicht waren superschön und da alle den angesagten Regen tagsdrauf fürchteten, war der Ansturm am Berg bzw. der Bahn enorm. Jedoch auch das Warten nahm ein Ende und dann ging’s wieder durch das schöne Oberstorf zurück zur Bushaltestelle. An Shoppen war jedoch aufgrund der Uhrzeit nicht zu denken. Bei unserer Ankunft im Hotel war es bereits 19.00 Uhr.

Am 2. Tag ging es zur Kanzelwandbahn, mit der wir zur Bergstation hochfuhren. Dort setzten sich unsere Gipfelstürmer ab, sie hatten die Kanzelwandspitze im Plan, die anderen wanderten auf dem beliebten Gratweg in Richtung Fellhorngipfel, der knapp unter 2.000 m liegt. Das eindrucksvolle Bergpanorama mit Widderstein, Trettachspitze und Hochvogel war leider durch Nebel verdeckt, wir verließen den Höhenweg und stiegen ab in Richtung Schlappoldsee und dann zum Bergrestaurant. Dort traf man sich dann wieder und wir wanderten alle zusammen weiter zur Alpe Obere Bierenwang, wo wir dann unser wohlverdientes Mittagessen einnahmen. Nachdem dann der Regen einsetzte, dehnten wir die Pause etwas aus und so gut die Stimmung schon unterwegs war, hier war sie noch besser. Doch auch diese Rast ging zu Ende und wir hatten noch einen einstündigen Anstieg vor uns bis wir wieder bei der Kanzelwandstation ankamen. Die meisten freuten sich auf die Runterfahrt zur Erholung, doch auch hier gab es ein paar Unermüdliche, die den Abstieg zur Fuß machten.

Am 3. und letzten Tag weinte auch der Himmel Abschiedstränen und zwar so unermüdlich, dass wir beschlossen, die Heimreise anzutreten, ohne unsere letzte geplante Wanderung zu machen. Da das Wetter zu Hause besser war, gab es bei einigen dort noch eine kleine Ersatzwanderung und ein Abschlussessen als fröhlicher Ausklang.