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MZ-Presse: "Ohne Druck gegen den Spitzenreiter"

02.02.2018 00:00 Alter: 110 Tage
Kategorie: Hauptverein, Männer 1

Von: Lars Laucke - Marbacher Zeitung

Die Lage des SKV Oberstenfeld in der Handball-Württembergliga ist derzeit nicht wirklich rosig. Noch keinen einzigen Punkt hat die Mannschaft von Trainer Michael Walter in diesem Jahr geholt, in Altensteig und Ditzingen sowie zu Hause gegen die SG Leonberg/Eltingen gab es drei zum Teil ernüchternde Niederlagen. Und ausgerechnet in dieser Situation kommt am Freitagabend um 20.30 Uhr der Tabellenführer TV Bittenfeld II in die Sporthalle in den Bäderwiesen.

„Ich denke aber, dass es sogar besser ist, jetzt ein Spiel ohne Druck zu haben, wir haben ja nichts zu verlieren“, sagt Michael Walter. „Irgendwann muss man gegen Bittenfeld spielen, da ist es mir jetzt eigentlich ganz recht.“ Erst zwei Punkte hat die Bundesliga-Reserve des TVB in der bisherigen Saison abgegeben, als man daheim gegen den Tabellenzweiten TSV Schmiden unterlag. Im Hinspiel zog sich der SKV Oberstenfeld beim 27:30 in Bittenfeld durchaus achtbar aus der Affäre. „Da haben wir uns konsequent an unser Konzept gehalten, hatten aber auch etwas Glück, dass Martin Kienzle nicht seinen besten Tag hatte“, erinnert sich Michael Walter.

Martin Kienzle ist der wichtigste Torschütze im Bittenfelder Rückraum. „Er kann eine Mannschaft alleine abschießen“, weiß der SKV-Coach. An seinem „nicht so guten Tag“ hatte der TVB-Shooter im Hinspiel „nur“ zehn Tore erzielt. „Vergangenes Wochenende gegen die HSG Schönbuch hat er 15 Buden gemacht. Und wenn er gewollt hätte, dann wären es auch 20 geworden. Das Problem ist: Wenn man Kienzle mit einer kurzen Deckung aus dem Spiel nimmt, dann sind da halt noch genügend andere, die Tore schießen können. Sie spielen zudem aus einer starken Abwehr mit einem sehr guten Torwart dahinter mit Mordstempo nach vorne. Sie sind einfach das Top-Team der Liga.“

Dennoch ist sich Michael Walter sicher, „dass meine Mannschaft jeden Gegner in der Württembergliga schlagen kann, wenn sie an ihrer Leistungsgrenze spielt“. Dummerweise erreichen aber derzeit zu viele Spieler eben nicht ihre Leistungsgrenze. „Wir machen viel zu viele technische Fehler“, nennt er den Hauptgrund für die jüngsten Niederlagen. „Das dürfen wir uns gegen Bittenfeld nicht erlauben. Wir müssen die Angriffe vorne konzentriert zu Ende spielen, um möglichst keine einfachen Tore zu kassieren. Ziel ist es, eine Leistung zu zeigen, auf der wir für das wichtige nächste Spiel gegen die HSG Schönbuch aufbauen können“, sagt Michael Walter, der lediglich auf Adrian König (Knieverletzung) verzichten muss. Damit ist Nick Teske der einzige Linkshänder für die Rechtsaußen-Position.

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