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SKV behält in der Schlussphase die Nerven - 27:26-Sieg bei der HSG Schönbuch

14.11.2016 17:04 Alter: 1 Jahre
Kategorie: Hauptverein, Männer 1

Von: noan

Mit einem blauen Auge kehren die Grün-Weißen am Sonntagabend von der Auswärtspartie bei Aufsteiger HSG Schönbuch zurück. Nicht gut gespielt, aber am Ende zählt was auf der Anzeigentafel stehen bleibt: 26:27 lautet das Endergebnis zugunsten des SKV Oberstenfeld, der damit Platz 5 in der Württemberg-Liga Nord festigt und nur noch zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter SV Remshalden hat. In der entscheidenden Phase behielten die Gäste aus Oberstenfeld die Nerven und sicherten zwei wichtige Zähler. Bei einer Niederlage hätte man nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellenvorletzten HSG Schönbuch gehabt. Dies beweist wie verrückt es derzeit in der Württemberg-Liga Nord zugeht, da derzeit jeder jeden schlagen kann!

Den Start in die Partie hat der SKV Obertenfeld völlig verschlafen und geriet nach sechs Spielminuten mit 0:5 ins Hintertreffen. Ob es an der ungewohnten Anwurfszeit Sonntagabends um 18 Uhr lag kann man rückblickend nicht mehr sagen. SKV-Trainer Michael Walter zog die Reisleine in Form der ersten Auszeit. Auf Mitte übernahm Tobias Selcho das Zepter für den glücklosen Manuel Koch. Mit Selcho kehrte wieder Tempo ins Angriffspiel ein. Vier Treffer in Serie ließen den Vorsprung des Gastgebers auf ein Tor zum 5:4 dahinschmelzen, so dass auf der Gegenseite HSG-Trainer Dobel die erste Auszeit nahm. Doch die Grün-Weißen blieben am Drücker und konnten mit dem Treffer von Sebastian Sauerland beim Stand von 6:6 (13.) erstmals ausgleichen. Bis zur 18. Spielminute hielt die beste Phase der Grün-Weißen im Spiel an und man erspielte sich eine 7:10-Führung. Es schien, als ob der Gastgeber bereits sein Pulver verschossen hatte und der SKV-Motor nun richtig heiß lief. Die HSG war gezwungen die zweite Auszeit zu nehmen. Diese zeigte Wirkung und Schönbuch verkürzte unmittelbar später auf 10:11 (21.). Bis zur Halbzeitstand von 14:15 konnte der SKV jeweils ein Tor vorlegen.

Nach der Pause hatte die HSG Schönbuch wieder beste Einwurfmöglichkeiten, doch die machte SKV-Zerberus Nikolai Uhl zu Nichte, so dass man die Führung wieder auf drei Tore beim Stand von 17:20 ausbauen konnte. Auf Seiten des SKV-Anhang hoffte man nun, dass sich die Walter-Schützlinge weiter absetzen. Doch die Hoffnung wurde durch den sich nie aufgegeben Aufsteiger begraben. Mit drei Treffern in Serie zum 22:21 in der 46. Spielminute konnte die HSG erstmals wieder seit langer Zeit in Führung gehen. Das Spiel drohte zugunsten des Gastgebers zu kippen und die Schönbuchhalle wurde zum Tollhaus. Aber die Grün-Weißen behielten diesmal in der Crunch-Time die Nerven. Bis zum 25:25 (57.) wechselte die Führung stetig.

Es folgten die Spielentscheidenden Szenen: Nikolai Uhl pariert den ersten 7-Meter, nachdem Tim Großmann zuvor viermal erfolgreich von Linie war. Im Gegenzug traf Tobias Selcho zum 25:26. Wieder gab es 7-Meter (58.) zugunsten der Gastgeber und Uhl blieb ein zweites Mal Sieger im Duell gegen Tim Großmann. Kurz darauf bekam der SKV seinen zweiten 7-Meter zugesprochen. Ruven Lehmann behielt ein zweites Mal die Nerven und verwandelte Spielentscheidend zum 25:27 (59.). Mit der Schlusssirene konnte Stefan Appelrath auf Seiten des Gastgebers nur noch den Endstand von 26:27 markieren. „Gegen einen guten Gegner haben wir heute schlecht gespielt, aber trotzdem gewonnen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen“, lautet das Fazit von SKV-Trainer Michael Walter.

HSG Schönbuch: Herz, Twardon – Zegledi (2), Hejny (4), Förch (1), Appelrath (1), Schuler (2), Großmann (8/4), Pisch, Marks (6), Kann (1), Schmid, Herold (1).

SKV Oberstenfeld: Uhl, Neumann - Tudisco (3), M. Koch, Goller (1), F. Koch (1), Cakar (5), Selcho (3), Teske (5), Bütner, Lehmann (3/2), Leistner, Sauerland (6).

Schiedsrichter: Kai Peter König (TV Flein) / Thomas Leykauf (TSV Biberach)

Zeitstrafen:
4:5 (Disqu. (3x 2-Minuten) Simon Schmid in der 58. Min.)

7-Meter: 6/4:2/2

5-Minuten-Ticker: 3:0, 5:4, 6:7, 9:11, 12:13 u. 14:15 (HZ). 15:17, 17:19, 20:21, 22:22, 25:24 u. 26:27.