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MZ-Presse:"Die Magdegurken krönen ein tolles Handballfest"

14.06.2011 13:37 Alter: 6 Jahre
Kategorie: Handball, Handballturnier, Hauptverein

Von: Julia Spors - Marbacher Zeitung

Mit 157 Mannschaften ist die 38. Auflage des internationalen Oberstenfelder Handball-Pfingstturniers wieder eine wahre Mammutveranstaltung gewesen. Die Mischung aus Sport, Party und Zeltlager macht den Reiz des viertägigen Turniers aus.

Die Sonne strahlt, der Grill dampft und die Wurst bruzzelt. Es herrscht Urlaubsfeeling rund um das Oberstenfelder Sportgelände. Während es bei den einen auf dem Feld richtig zur Sache geht, genießen andere die wärmenden Sonnenstrahlen und machen es sich in Campingstühlen oder auf dem Rasen gemütlich. Das Gelände gleicht einem großen Zeltplatz. Behausung steht an Behausung. Daneben: Vier Sportplätze, auf denen 157 Teams aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich ihre Sieger ausspielen. Sie bilden den Mittelpunkt der kleinen Zeltstadt, die von Freitag bis Montag Austragungsort des 38. internationalen Oberstenfelder Pfingstturniers waren.

"Die Veranstaltung ist wieder ein voller Erfolg gewesen. Es hat alles einwandfrei geklappt und es gab keinerlei Komplikationen", zieht Turnierdirektor Armin Schmid am Montagmittag ein erstes Fazit. Vor allem das Frauen-Turnier am Samstag hatte ihn beeindruckt. "Da hatten wir einfach ein sportlich herausragendes Feld", sagt er. Mit den HSC 2000 Magdegurken, einer Auswahl aus Großbottwarer Handballerinnen, und der WSG Eningen-Pfullingen standen sich am Ende zwei Drittligisten im Finale gegenüber. Eningen/Pfullingen hatte das Turnier bereits im vergangenen Jahr gewonnen und wollte seinen Titel verteidigen. Doch das gelang nicht. Mit 11:10 nach Siebenmeterwerfen behaupteten sich die Lokalmatadoren aus Großbottwar. "Dieses Spiel war ein wirkliches Highlight", berichtet Armin Schmid. Deutlich wird das alleine an der Tatsache, dass sich die HSG Worms und der TSV Betzingen, die eigentlich das Spiel um Platz drei ausspielen sollten, einheitlich dafür entschieden, ihr Spiel abzusagen um lieber das zeitgleich stattfindende Finale anzuschauen.

Die Magdegurken hatten sich im Halbfinale deutlich mit 21:8 gegen den TSV Betzingen durchgesetzt und auch durch die Gruppenspiele marschierte das TVG-Team locker. Sogar so locker, dass Torhüterin Tabea Kraft sich im Spiel gegen den TV Ettlingenweier als Feldspielerin versuchte und dafür Rückraumspielerin Sina Klenk ins Tor ging. Die zweite Großbottwarer Mannschaft, das Team Störche, schaffte es bei den Frauen hingegen ebenso wie die SG Bottwartal und der SKV Oberstenfeld nicht über die Gruppenphase hinaus.

Bei den Männern sah das anders aus. Hier kämpften sich die Oberstenfelder bis ins Finale vor. Gegen das Team Werzbach war dann aber Schluss - wenn auch knapp. Mit 11:9 ging das Finale an die Gäste. "Mir persönlich ist es sogar lieber, wenn wir den Gästen den Vortritt lassen", sagt SKV-Abteilungsleiter Armin Schmid schmunzelnd, freut sich aber über das gute Abschneiden der ersten Herrenmannschaft. Im Halbfinale hatten die Oberstenfelder nach Siebenmeterwerfen gegen das französische Team aus Aix-les-Bains gewonnen.

Einen guten zweiten Platz belegten die Oberstenfelder auch bei der männlichen A-Jugend. "Mit diesen Ergebnissen sind wir zufrieden. Die Hauptsache ist eh, dass alle Spaß haben", erklärt Schmid. Und den hatten die Teams auf jeden Fall. Nicht nur auf dem Feld oder im großen Festzelt, sondern auch auf dem Gelände der Zeltstadt. Zahllose leere Flaschen zeugten hier von kurzen Nächten.