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MZ-Presse: "Für das Handball-Fest ist alles angerichtet"

17.05.2013 09:48 Alter: 5 Jahre
Kategorie: Handball, Handballturnier, Hauptverein

Von: Julia Spors - Marbacher Zeitung

Wenn die eigentliche Saison vorbei ist, dann fängt für viele Handballer der Spaß oft erst richtig an. Denn zwischen den letzten offiziellen Punktspielen und dem Start der Vorbereitung auf die neue Spielzeit bleibt genügend Zeit für Veranstaltungen, bei denen eben nicht das sportliche Ergebnis im Vordergrund steht. Eine solche Veranstaltung ist das 40. Internationale Pfingstturnier des SKV Oberstenfeld, welches von heute an bis Montag wieder auf dem Sportgelände stattfindet. Auf vier Handballfeldern, davon je zwei Rasen- und Hartplätze, werden zwölf Konkurrenzen mit mehr als 130 Mannschaften ausgespielt. „Etwa die Hälfte der Teams wird auf dem Gelände zelten“, schätzt Turnierorganisator Armin Schmid.

Das sind dann vor allem die Mannschaften mit einer etwas weiteren Anreisen. Aber nicht nur, denn zahlreiche Teams zelten auch einfach nur wegen der Atmosphäre. Die ist beim Pfingstturnier nämlich seit Jahren etwas ganz Besonderes. Mit Zelten, Gartenstühlen, Grill und so manchem Bierkasten hat das Ganze fast schon ein wenig die Atmosphäre eines Rockfestivals.

Dass aber bei allem Spaß auch auf den Handballfeldern wirklich gerockt wird, dafür garantieren die teils hochkarätigen Teams. So sind bei den Damen unter anderem wieder die Titelverteidigerinnen aus Großbottwar mit dabei. Die Drittliga-Handballerinnen, für die die Saison als einziges Team wegen der Abstiegsrelegation noch nicht beendet sein dürfte, treten erneut unter dem Namen „HSC 2000 Magdegurken“ an. Ebenfalls zum Favoritenkreis zählt in dieser Konkurrenz die WSG Eningen-Pfullingen.

Bei den Männern ist die Favoritenrolle nicht ganz so leicht einzuordnen. „Das hängt immer viel davon ab, mit welchen Spielern die Mannschaften antreten“, sagt Armin Schmid, der jedoch weiß: „Die Oberstenfelder sind heiß darauf, ihren Vorjahrestitel zu verteidigen. Sie wollen sich beweisen.“ Gleich mit drei Mannschaften treten die Hausherren bei den Herren an. „Neben der Arbeit auf dem Fest wollten die Jungs auch etwas Spaß haben“, erklärt Schmid schmunzelnd und ist sich sicher: „Das Herren-Turnier wird eine ganz spannende und interessante Sache.“ Neben den Oberstenfeldern treten hier nämlich auch zwei französische Teams, ein schweizerisches sowie viele andere an.

Der wohl hektischste Tag des Turniers steht dem Organisator jedoch bereits heute ins Haus, wenn sich jeweils 20 Mannschaften in der Offenen- sowie der Hobby-Klasse miteinander messen. Das sind so viele Teams wie noch nie, weshalb das Organisationsteam die Spieldauer von 15 Minuten auf 13 Minuten verkürzen musste. Das Turnier selbst beginnt heute zudem eine Viertelstunde früher als sonst. „Sonst hätten wir nicht alle Mannschaften untergebracht“, erklärt Schmid, der ein Stell-dich-ein der Bottwartäler Handballszene erwartet. Denn in der Offenen Klasse dürften auch Aktive ran – „leistungsmäßig ist das Turnier deshalb top“, meint Schmid. In der Hobby-Klasse sind derweil wirklich nur Hobbyakteure erlaubt. Die Bedingungen: „Man darf zwei Jahre nicht mehr aktiv gespielt haben oder muss über 40 Jahre alt sein“, erklärt Armin Schmid, der insgesamt an allen vier Turniertagen gerne 150 bis 160 Teams dabei gehabt hätte. Dass es jetzt „nur“ 130 sind, stellt ihn zwar zufrieden, in den Jugendklassen würde er sich künftig dennoch eine regere Beteiligung wünschen. „Daran müssen wir arbeiten. Aber das geht nur Schritt für Schritt“, sagt er.