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MZ-Presse: "Niederlage gegen durchaus schlagbare Weinsberger"

23.09.2013 10:51 Alter: 6 Jahre
Kategorie: Hauptverein, Männer 1

Von: Lars Laucke - Marbacher Zeitung

Es sei schon ein ganz besonderes Spiel gewesen, gab Handball-Torhüter Nicolai Fasano nach der Württembergliga-Partie seines neuen Vereins TSV Weinsberg bei seinem Ex-Verein SKV Oberstenfeld zu. "Und ich hätte mir gewünscht, dass es nicht schon am zweiten Spieltag zu diesem Aufeinandertreffen kommt. Aber letztlich bin ich froh, dass wir gewonnen haben." Fasano räumte ein, dass die Tatsache, dass die Oberstenfelder Schützen und er sich so gut kennen, wohl eher ihm entgegengekommen sei, so wie es auch SKV-Trainer Ralf Selcho im Vorfeld befürchtet hatte: "Für den Schützen ist es doch eher schwieriger, seine Wurfgewohnheiten umzustellen", meinte der Ex-Oberstenfelder. Doch entscheidend für die 26:30-Heimniederlage des SKV waren andere Dinge.

"Uns hat es in den entscheidenden, hitzigen Phasen an Cleverness gemangelt, da haben sich dann zu häufig technische Fehler eingeschlichen", erklärte Edgar Gneiding nach der Partie. Der Mittelspieler selbst war einer der Aktivposten in der ansonsten häufig zu statischen SKV-Offensive. Die groß gewachsene, aber oft schwerfällig wirkende Weinsberger Deckung brachte Gneiding vor allem in der Anfangsphase häufig in Bedrängnis und setzte sich und seine Nebenleute dann gut in Szene. So führten die Hausherren nach etwa 13 Minuten mit 7:4. Und hätte Sven Bütner in dieser Phase nicht zwei 100-prozentige Chancen neben das Tor beziehungsweise an die Latte gehämmert, dann wäre ein Fünf-Tore-Vorsprung durchaus drin gewesen. "Gegen Weinsberg kann man verlieren, heute hätten wir nicht verlieren müssen", meinte Gneiding auch mit Blick auf die Anfangsphase. Doch so kamen die Gäste besser ins Spiel und gingen schließlich mit einer 14:12-Führung in die Pause.
 
Entscheidend war dann die Phase zwischen der 40. und 50. Minute. Zum einen handelte sich Manuel Koch in kurzer Zeit die zweite und dritte Zeitstrafe sowie die damit verbundene Rote Karte ein, zum anderen musste Gneiding verletzt raus. "Das war eigentlich eine lächerliche Situation: Ich bin in der Abwehr mit dem kleinen Finger der Wurfhand im Trikot eines Gegners hängen geblieben. Der Finger ist weg­geknickt, und ich konnte den Ball nicht mehr richtig greifen", erklärte der SKV-Spielmacher das Malheur.

Auffällig war im SKV-Spiel noch, dass neben Gneiding vor allem die rechte Angriffsseite mit den Linkshändern Florian Koch und Oleg Deiko für Gefahr und Tore sorgte, während die linke Seite weitgehend blass blieb. "Da kam zu wenig. Es war heute nicht utopisch, Weinsberg zu schlagen, aber die Niederlage ist auch kein Beinbruch. Es kommen andere Heimspiele, die wir gewinnen müssen", resümierte SKV-Trainer Ralf Selcho.

Oberstenfeld: Kori, Uhl (Tor) - M. Koch (2), F. Koch (7), Deiko (5), Otto (1), E. Gneiding (6/2), Kavaklioglu, Deseife (1), T. Selcho (2), Kruschhausen (1), Bütner (1), Tudisco u. Lehmann (n.e.).

Weinsberg: Friebe, Fasano (Tor) - May (1), Vollert, Auer (3), Feghelm, Dutenstädter, Nentwich (2), Henninger (2), Landenberger (12/6), Frank (4), König (3), Sauerland (3) u. Dahlinger.