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MZ-Presse: "SKV kassiert in letzter Sekunde den Ausgleich"

22.11.2011 11:30 Alter: 8 Jahre
Kategorie: Hauptverein, Männer 1

Von: Julia Spors - Marbacher Zeitung

Wie versteinert standen die Handballer des SKV Oberstenfeld nach der Schlusssirene im Spiel gegen den TSV Bönnigheim auf dem Spielfeld der Sporthalle in den Bäderwiesen. Kurz zuvor hatten sie noch lautstark gejubelt, als Oleg Deiko acht Sekunden vor dem Ende zur 33:32-Führung traf. Dann die Schockstarre. In allerletzter Sekunde kamen die Bönnigheimer durch einen Treffer von Janik Zerweck aus dem Rückraum zum späten Ausgleich. Ein bitteres Spielende für den SKV, ein verdientes Unentschieden zwischen zwei gleichauf spielenden Mannschaften. Voran bringt dieser Punktgewinn allerdings keinen der beiden Clubs. Oberstenfelds Rückstand auf Landesliga-Spitzenreiter TSF Ditzingen ist auf sechs Punkte angewachsen, der TV Mundelsheim ist auf vier Zähler davongezogen. Einen Rang und Punkt hinter dem SKV ist weiterhin der TSV Bönnigheim platziert. "Für uns ist das Remis zu wenig, insgesamt ist es aber leider gerecht", resümierte Oberstenfelds Trainer Marc Grams.

Zu wenig, weil sich der SKV sowohl in der 55. Minute, als auch in der 57. Minute mit drei Toren Vorsprung auf der Siegerstraße befunden hatte. Gerecht aber, da Bönnigheim nie aufgegeben hatte und dem SKV dem gesamten Spiel über ebenbürtig war. Vor allem die Defensive des TSV stand kompakt, nur selten gelang es den Oberstenfelder Spielern vom Kreis auf das gegnerische Tor zu werfen. Vor allem mit Ronny Graul als Werfer aus dem Rückraum hatte der SKV aber ein adäquates Gegenmittel. "Man hat gesehen, dass Bönnigheim keine schlechte Mannschaft hat und immer etwas entgegenzusetzen hatte. Auch sie wollen natürlich etwas gewinnen", zollte Grams dem Gegner Respekt. Zwischen der zehnten und 37. Minute lagen die Gäste bis auf das 9:8 immer in Führung, der SKV geriet in dieser Zeit jedoch nicht mehr als drei Tore ins Hintertreffen. "In der ersten Hälfte haben wir zu leichte Gegentore bekommen. Das gesamte Spiel über hat aber auch der Rückhalt von den Torhütern gefehlt", bemängelte Grams. Zwar hätten die Schlussmänner Nicolai Fasano und Sascha Neigel immer wieder Bälle pariert, bei folgenden Versuchen dann aber keine gute Figur gemacht, so der Trainer kritisch.

Einen Bruch im Spiel gab es in der 45.Minute beim Stand von 23:23. Binnen weniger Minuten zog der SKV auf drei Tore davon, setzte sich wenig später auf 29:25 ab. Der Knoten bei den Hausherren schien geplatzt zu sein, der siebte Sieg in Serie war in greifbarer Nähe. Den Torvorsprung konnte der Württembergliga-Absteiger lange halten, bis den Gästen 30 Sekunden vor Schluss erstmals wieder der Ausgleich gelang. Der Rest ist Geschichte.

Mit ausschlaggebend dafür, dass die Hausherren es nicht geschafft hatten, frühzeitig für eine Entscheidung zu sorgen, war eine mangelhafte Siebenmeter-Quote. Vier von elf Strafwürfen wurden über die gesamte Spielzeit hinweg von vier verschiedenen Oberstenfelder Schützen vergeben. Ob der SKV seine Aufstiegshoffnungen nun begraben muss? Grams: "Es ist noch zu früh, das abzusehen."


SKV Oberstenfeld: Fasano, Neigel - Koch, Graul (7), Bütner (3), Ihlefeldt (3/3), Trampusch (3), Deiko (7), Gneiding (7/4), Kavaklioglu (1), Deseife, Selcho, Fröhlich (2).