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MZ-Presse: >>Trainer Frank Ridiger: „Das war ein geiler Tag“<<

01.05.2012 19:45 Alter: 8 Jahre
Kategorie: Hauptverein, Männer 1

Von: Julia Spors - Marbacher Zeitung

Die Handballer des SKV Oberstenfeld haben mit ihrem 32:27-Sieg im zweiten Relegationsspiel bei der HSG Rietheim/Weilheim den Aufstieg in die Württembergliga perfekt gemacht. Danach haben es die Sportler nicht nur im Bus richtig krachen lassen. „Für solche Momente lebt man“, sagt der Coach überglücklich.

Nach dem Abpfiff kennt der Jubel in der Tuttlinger Sporthalle keine Grenzen mehr – bei Spielern und Fans. Foto: Andreas Nöst

 

Es sind Momente wie diese, von denen Sportler und Trainer lange zehren. „Für solche Augenblicke lebt man. Die vergisst man nie wieder“, schwärmt SKV-Trainer Frank Ridiger einen Tag nach dem 32:27-Erfolg im zweiten Relegationsspiel bei der HSG Rietheim/Weilheim und sagt: „Das war ein geiler Tag – von Anfang bis Ende.“ Nicht nur, weil am Ende des Tages der Wieder-Aufstieg in die Württembergliga stand.

Bereits die Fahrt nach Tuttlingen, wo das zweite Aufeinandertreffen mit der HSG stattfand, sei ein Erlebnis für sich gewesen. „Wir hatten zwei Andrea Berg-Busse. Da ist man wirklich ein Hingucker“, berichtet der Oberstenfelder Coach lachend und erinnert sich gerne an die enttäuschten Gesichter, als vor der Halle nicht die Schlagersängerin, sondern das Sportler-Team aus dem Bus stieg. „Alleine das war schon super“, meint Frank Ridiger. Noch besser wurde die Laune im Oberstenfelder Lager aber, als die Akteure auch noch auf dem Spielfeld überzeugten. Ein gut aufgelegter Nicolai Fasano im Tor ermöglichte gleich zu Beginn, dass sich die Gäste mit 3:1 absetzten. Zwar gelang der HSG kurz darauf der 3:3-Ausgleich, der SKV stellte die Drei-Tore-Führung aber schnell wieder her. „Wir haben gut in die Partie gefunden und uns bis zur Halbzeit bereits entscheidend absetzen können“, berichtet der Erfolgs-Coach, der in der Rückrunde geschlagene 14 Siege in Folge verbuchen konnte. Kein einziges Punktspiel ging mit ihm an der Seitenlinie verloren – eine tolle Bilanz, die zeigt, dass Ridiger ein Händchen für die richtigen Entscheidung hat. Unterstrichen hat er das, als er beim Stand von 13:9 eine Auszeit nahm. Danach brachte er wie auch schon im Hinspiel gegen Rietheim/Weilheim Marc Ihlefeldt, der prompt zwei schnelle Tore erzielte und den SKV damit zur Pause beim Stand von 15:9 mit sechs Toren in Führung brachte .

„In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel dann kontrolliert“, fasst der Übungsleiter die zweiten 30 Minuten zusammen. Direkt nach dem Kabinengang bauten die Gäste ihre Führung weiter auf 17:9 aus, die HSG reagierte und nahm wie auch schon im Hinspiel Manuel Koch beziehungsweise Oleg Deiko sowie Edgar Gneiding in Manndeckung. Diesmal aber ohne Erfolg. Alexander Schmid wechselte kurzerhand wie geplant zusätzlich in den Rückraum und sorgte für Unruhe. Selbst erzielte er drei Tore, außerdem glänzte er unter anderem als Passgeber auf Patrik Kavaklioglu, dem Ridiger insgesamt ein „richtig gutes Spiel“ bescheinigte. „Er und Marc Ihlefeldt haben sich sehr gut ergänzt“, berichtet der Trainer. Kavaklioglu war es übrigens auch, der für das schönste Tor der Tages sorgte. Aus aussichtsloser Situation punktete er mit einem Heber. „Davon träumt er jetzt noch“, sagt Frank Ridiger schmunzelnd. Bedanken konnte sich das Team außerdem bei Torhüter Nicolai Fasano, der „wieder mal eine Bank war“, wie es der Oberstenfelder Trainer ausdrückt. „Er hat zehn Hundertprozentige vereitelt und auch sonst immer wieder spektakuläre Szenen gehabt“, erinnert sich Ridiger gerne an den Aufstiegs-Abend.

Den begossen die Bottwartäler übrigens nach dem Spiel erstmal im Andrea Berg-Bus, bevor die Party im Vereinsheim weiterging. Dort haben es die Sportler dann richtig krachen lassen. „Das war einfach nur ein geiler Tag“, sagt Ridiger dazu und meint: „Es war mir eine Ehre, die Jungs trainieren zu dürfen. Die Saison hat einfach nur ganz viel Spaß gemacht.“ An den neuen Coach, Ralf Selcho, schickt er deshalb gleich mal ein Jobangebot hinterher: „Als Co-Trainer würde ich jederzeit zur Verfügung stehen.“ Auch, wenn er sich ab der kommenden Runde wieder ganz der zweiten Mannschaft widmen wird.

SKV Oberstenfeld: Fasano, Neigel – Koch (5), Schmid (3), Bütner, Ihlefeldt (3), Trampusch (2), Deiko (6), Gneiding (4), Kavaklioglu (5), Deseife, Selcho (1), Fröhlich (3).