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24.10.2019 | 0:59

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MZ-Presse: "Konzentration auf sich selbst ist gefragt"

20.09.2019 13:09 Alter: 33 Tage
Kategorie: Hauptverein, Männer 1

Von: Lars Laucke - Marbacher Zeitung

Oberstenfeld - Vergangene Saison waren die Württembergliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen ein ziemlich dickes Brett. Denn der damalige Aufsteiger ist gespickt mit ehemaligen Spielern aus der 3. Liga oder der BWOL. Allerdings haben die „BöSis“ derzeit große Verletzungssorgen, die sich nach der klaren Heimniederlage gegen den TSV Alfdorf/Lorch noch verschlimmerten. So zumindest ist es der örtlichen Presse zu entnehmen. „Aber das ist immer schwer einzuschätzen. Das habe ich schon zu oft erlebt, dass die Leute eigentlich verletzt waren und dann plötzlich doch auf der Platte standen“, sagt Michael Walter, Trainer des SKV Oberstenfeld, vor dem Duell am Sonntag um 17 Uhr.

„Den Fehler haben wir zudem vergangene Woche schon gemacht, dass wir zu viel auf den Gegner geschaut haben. Wir müssen uns wieder mehr auf uns selbst konzentrieren und unser Spiel durchboxen“, fordert Walter mit Blick auf das enttäuschende Remis bei der zweiten Mannschaft der SG BBM Bietigheim. Verletzungssorgen hin oder her – die HSG Böblingen/Sindelfingen zählt Michael Walter zu den Kandidaten, „die am Ende der Saison einen Platz unter den ersten Sieben und damit in der eingleisigen Württembergliga anpeilen. Und gegen solche Gegner muss man seine Heimspiele gewinnen“, stellt er klar, was er von seiner Mannschaft am Sonntag erwartet.

Gespannt ist der SKV-Coach darauf, mit welcher Abwehrformation die HSG in Oberstenfeld agieren wird: „Beim Auftaktsieg gegen Aufsteiger Weinstadt haben sie eine 6:0 gespielt, gegen Alfdorf war es eine sehr offensive 3:2:1. Mal schauen, was sie gegen uns machen. Wir sind auf jeden Fall auf beides vorbereitet“, erklärt Walter, der außerdem vor „den guten Schützen“ im Angriff der „BöSis“ warnt.

Bei seiner eigenen Mannschaft muss vor allem die Abwehr wieder stabiler stehen als zuletzt in Bietigheim. Die 31 Gegentore haben dem Oberstenfelder Trainer gar nicht geschmeckt. Immerhin kann er personell wieder auf fast den gesamten Kader zurückgreifen: „Lediglich Nick Meder braucht nach seiner Schulterverletzung noch etwas Zeit. Ansonsten sind alle Mann an Bord.“