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MZ-Presse: "SKV empfängt HSG wegen WM-Finale erst am Dientstag"

27.01.2019 00:05 Alter: 22 Tage
Kategorie: Hauptverein, Männer 1

Von: Lars Laucke - Marbacher Zeitung

Die Handballer des SKV Oberstenfeld haben ihr Spiel gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen auf Dienstag, 29. Januar um 20:30 Uhr verschoben.

Als die deutsche Handball-Nationalmannschaft vor fast genau drei Jahren im Finale der Europameisterschaft gegen Spanien den Titel holte, da spielten die Württembergliga-Handballer des SKV Oberstenfeld nahezu parallel – und das vor phasenweise nur 20 Zuschauern, weil der Rest im Foyer weilte, um sich auf einer Leinwand die Übertragung des EM-Endspiels anzuschauen. Ein solches Szenario drohte nun erneut, denn am Sonntag um 17 Uhr war die Partie des SKV gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen angesetzt. Daher einigten sich beide Mannschaften mit Genehmigung des Verbandes darauf, die Begegnung erst am kommenden Dienstag um 20.30 Uhr zu spielen.

 

Das führt auch dazu, dass sich die Oberstenfelder Zuschauer noch zwei Tage gedulden müssen, um einen Rückkehrer wieder im SKV-Trikot zu sehen: Güngör Cakar, der im Sommer zum Oberligisten TSV Weinsberg gewechselt war, spielt nun wieder für seinen Heimatverein. „Er hat aufgrund seines Schichtdienstes gemerkt, dass er das in Weinsberg einfach nicht so packt wie gewünscht. Kurz vor Weihnachten gab es dann das Gespräch mit dem TSV, und wir haben ihn natürlich mit Handkuss wieder genommen. Er hilft uns sicherlich weiter“, erklärt SKV-Trainer Michael Walter, der sich ausdrücklich bei den Weinsbergern dafür bedankt, „dass sie da keine Steine in den Weg gelegt haben“. Damit hätten die Oberstenfelder allerdings vier Kreisläufer gehabt. „Sven Bütner ist aber von sich aus in die zweite Mannschaft gegangen. Und Lukas Hölzel ist nach Ditzingen gewechselt – das ist alles ohne irgendwelchen Stress abgelaufen“, betont Walter.

 

Ins Training sind die Oberstenfelder nach den Weihnachtsferien wieder eingestiegen. „Allerdings haben wir ja neben Güngör Cakar noch andere Schichtdienstler im Team. Die waren von den drei Trainingswochen nur eine dabei. Das ist natürlich nicht ideal, aber wir haben dennoch gut trainiert“, so der Coach. Vor allem die Abwehr habe man versucht zu stabilisieren. Die hatte im Hinspiel bei der HSG Böblingen/Sindelfingen nicht wirklich funktioniert. „Da haben wir viel zu viele Gegentore kassiert, zudem war die Chancenverwertung ein Skandal“, erinnert sich Michael Walter an das 25:32. „Mal schauen, ob wir das diesmal besser hinbekommen.“